Suchen

Siliziumpumpe

Kleinste piezoelektrische Mikromembran-Pumpe

| Redakteur: Dorothee Quitter

Mit dem Geschäftskonzept zur Vermarktung der weltkleinsten piezoelektrischen Mikromembran-Pumpe hat das Forscherteam um Dr. Martin Richter vom Fraunhofer IZM den ersten Preis in der

Firmen zum Thema

( Archiv: Vogel Business Media )

Mit dem Geschäftskonzept zur Vermarktung der weltkleinsten piezoelektrischen Mikromembran-Pumpe hat das Forscherteam um Dr. Martin Richter vom Fraunhofer IZM den ersten Preis in der Development Stage des Münchener Businessplan-Wettbewerbs gewonnen. Der Businessplan umfasst das Konzept zur Kommerzialisierung einer Mikropumpe für Flüssigkeiten und Gase, ohne die trotz ihrer Winzigkeit ein Großteil zukünftiger Anwendungen nicht denkbar wäre. Die Pumpe ist 7 x 7 x 1,1 Millimeter klein und kann maximal 2 ml/min befördern. Alle Komponenten bestehen aus Silizium, was aufgrund der hervorragenden elastomechanischen Eigenschaften eine hohe Langzeitstabilität garantiert. Und noch ein weiteres Problem wurde gelöst: Gase sind im Vergleich zu Flüssigkeiten relativ stark komprimierbar, was dazu führt, dass Luftbläschen in Flüssigkeiten die Pumpe mitunter zum Erliegen bringen, da deren Membran lediglich die eingeschlossene Luft zusammendrückt, nicht aber die Flüssigkeit befördert. Durch eine spezielle Konstruktion, die erstmalig in dieser Winzigkeit realisiert wurde, verfügt die Mikropumpe über eine hervorragende Gasblasentoleranz, was für die Zuverlässigkeit des Gesamtsystems von enormer Bedeutung ist. Die Mikromembranpumpe kann überall dort zum Einsatz kommen, wo kleinste Flüssigkeitsmengen oder Gase transportiert und exakt dosiert werden müssen, wie beispielsweise bei Mikrobrennstoffzellen oder bei Anwendungen in der Labor- und Medizintechnik.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 231300)