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Bremsen

Kleine Bremsen sicher überwachen

| Redakteur: Sandra Häuslein

Mit der Roba-Linearstop bietet Mayr Antriebstechnik die einzige elektromagnetische Stangenbremse auf dem Markt. Mit einer neuen Ausführung des Roba-Brake-Checkers lässt sich diese auch in kleinen Baugrößen überwachen.

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Die elektromagnetische Ausführung der bewährten Linearbremsen-Baureihe Roba-Linearstop ist für die Überwachung mit dem Modul Roba-Brake-Checker zugelassen.
Die elektromagnetische Ausführung der bewährten Linearbremsen-Baureihe Roba-Linearstop ist für die Überwachung mit dem Modul Roba-Brake-Checker zugelassen.
(Bild: Mayr Antriebstechnik)

Mit der Roba-Linearstop in elektromagnetischer Ausführung bietet Mayr Antriebstechnik, Spezialist für Sicherheitsbremsen, Sicherheitskupplungen und Wellenkupplungen, eine fluidfreie Linearbremse, die dafür konzipiert ist, schwerkraftbelastete Vertikalachsen abzusichern.

Sie kommt bei Anwendungen zum Einsatz, bei denen keine Kompressoren beziehungsweise Aggregate für Druckluft oder Ölhydraulik zur Verfügung stehen bzw. unerwünscht sind – wie zum Beispiel in der Medizintechnik, der Lebensmittel- oder Pharmaindustrie, wo hohe Hygienestandards gefordert werden.

Sensorloses Bremsenmonitoring

Mit dem intelligenten Modul Roba-Brake-Checker ist es nun auch für diese Bereiche möglich, ein sensorloses Bremsenmonitoring zu betreiben. Denn mit einer neuen Ausführung des Moduls können noch feinere Auswertungen vorgenommen und somit auch kleine Bremsengrößen ab einem Bremsmoment von 0,7 Nm versorgt und überwacht werden. Somit ist die Roba-Linearstop laut Hersteller heute nicht nur die einzige elektromagnetische Stangenbremse auf dem Markt, sondern jetzt mit Hilfe des Moduls auch in den kleinen Baugrößen überwachbar.

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Das Modul Roba-Brake-Checker arbeitet ohne Sensoren. Stattdessen erkennt es durch die Analyse von Strom und Spannung die Bewegung der Ankerscheibe und weiß so, in welchem Zustand sich die Bremse befindet. Es überwacht neben Schaltzustand, Temperatur und Verschleiß auch auf Zugweg- oder Zugkraftreserve, also ob der Magnet noch in der Lage ist, die Ankerscheibe anzuziehen. Mit dem Modul bietet Mayr Antriebstechnik eigenen Angaben zufolge als einziges Unternehmen im Standard eine Lösung für die sensorlose Überwachung elektromagnetischer Bremsen.

Roba-Brake-Checker lässt sich einfach in Maschinen und Anlagen integrieren. Auch bestehende Installationen können nachgerüstet werden. Gerade auch bei kleinen Stückzahlen bietet das Modul eine kostengünstige Lösung.

Bremsen in Standardausführung

Dass beim Monitoring mit dem Roba-Brake-Checker Bremsen in Standardausführung zum Einsatz kommen, bietet Vorteile in Hinblick auf Kosten und Lieferzeit, kommt aber auch beim Korrosionsschutz zum Tragen. Denn die Bremsen lassen sich schnell und sicher überlackieren – z.B., wenn die Korrosionsbelastung sehr stark ist und gemäß der Norm DIN EN ISO 12944 Schutzmaßnahmen erforderlich sind (C5), etwa bei Windkraftanlagen oder Marine-Anwendungen.

Neben der fluidfreien Linearbremse Roba-Linearstop hat Mayr Antriebstechnik auch eine Roba-Servostop-Baureihe im Portfolio. Mit den kleinen, leistungsstarken Sicherheitsbremsen adressiert das Unternehmen vor allem den Robotik-Markt. Denn mit der schlanken Bauform und dem geringen Gewicht ist die Baureihe laut Hersteller ideal auf die Anforderungen in der Robotik zugeschnitten. Damit reagiert Mayr Antriebstechnik auf den steigenden Automatisierungsgrad und die zunehmende Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter. Maschinen und Anlagen werden immer leistungsdichter und immer schneller. Damit steigen auch die Anforderungen an die einzelnen Komponenten. (sh)

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