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Leitung

Intelligente Leitungen mit Smartcore-Technologie

| Redakteur: Sandra Häuslein

Leuze Electronic hat in einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit Murrelektronik und Nexans Sensorleitungen mit „Smartcore-Technologie“ entwickelt. Aufgrund dieser werden in einer bewegten Leitung Fehler, wie Aderbruch oder Wackelkontakte, erkannt, noch bevor diese störanfällig wird bzw. ganz ausfällt. Damit sollen kostenintensive Anlagenstillstände vermieden werden.

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Das Bild zeigt eine Industrie-4.0-fähige Sensorleitung mit „Smartcore-Technologie“.
Das Bild zeigt eine Industrie-4.0-fähige Sensorleitung mit „Smartcore-Technologie“.
(Bild: Leuze )

Mittels in IO-Modulen integrierter Messfunktion wird der in der Instandhaltung tätige Mitarbeiter mit einer prädiktiven Diagnosemeldung informiert, wenn sich die Leitung bei etwa 85 % ihrer maximalen Lebensdauer befindet. Das ist der Forschungsarbeit von Leuze Electronic, Murrelektronik und Nexans zu verdanken. Die Unternehmen haben in einem gemeinsamen Forschungsprojekt Sensorleitungen mit „Smartcore-Technologie“ entwickelt. Diese Technologie ermöglicht es, in einer bewegten Leitung Fehler, wie Aderbruch oder Wackelkontakte, zu erkennen, noch bevor diese störanfällig wird bzw. ganz ausfällt. Kostenintensive Anlagenstillstände sollen so vermieden werden.

Je nach Messverfahren können in Zukunft auch weitere Gefahrenquellen wie Übertemperatur, Überdehnung und Überdrehung, Abknicken oder Quetschung erkannt und gemeldet werden. Die gefährdete Leitung kann so mit dem nächsten regulären Wartungszyklus ausgetauscht werden, was ebenfalls Anlagenstillstände reduziert. Aber auch ein verfrühter Austausch einer Leitung durch den Instandhalter wird vermieden. Die in nahezu jeder Maschinen- und Anlageninstallation eingesetzten Sensorleitungen sollen damit noch intelligenter werden. (sh)

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