Hannover Messe 2026 Industrial Metaverse und virtuelle KI-Avatare live erleben

Quelle: Fraunhofer 2 min Lesedauer

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Fraunhofer zeigt auf der Hannover Messe 2026, wie neue Formen des Engineerings, der Serviceentwicklung und der Mensch-Maschine-Interaktion aussehen und macht das Industrial Metaverse erlebbar.

Ein hochaufgelöster KI-Avatar von Joseph von Fraunhofer zeigt, wie realitätsnahe virtuelle Charaktere im Metaverse eingesetzt werden können.(Bild:  © Aristidis Schnelzer)
Ein hochaufgelöster KI-Avatar von Joseph von Fraunhofer zeigt, wie realitätsnahe virtuelle Charaktere im Metaverse eingesetzt werden können.
(Bild: © Aristidis Schnelzer)

Wie es sich anfühlt, wenn Entwicklungsprozesse nicht mehr zweidimensional auf dem Bildschirm stattfinden, sondern in einem immersiven Raum, der sofortige Entscheidungen möglich macht? Die Collaborative Powerwall, das Zentrum des Fraunhofer‑Exponats auf der Hannover Messe 2026, macht es unmittelbar erfahrbar und repräsentiert eine neue Ära der Zusammenarbeit im virtuellen Raum. Besucher können dank Echtzeitvisualisierung und Trackingsystem vollständig in die virtuelle Umgebung eintauchen. 

An unserem Exponat können die Messebesucherinnen und -besucher in die Welt des industriellen Metaverse eintauchen und die Engineering-Potenziale dieser virtuellen Umgebung entdecken. Sie erleben hautnah, wie das Industrial Metaverse zu einem echten Wettbewerbsfaktor wird und Unternehmen einen spürbaren Mehrwert bietet.

Prof. Dr. Katharina Hölzle, geschäftsführende Institutsleiterin am Fraunhofer IAO

Die Technologie ermöglicht eine maßstäbliche Multiviewer-Ansicht eines dreidimensionalen Objekts im virtuellen Raum mit Interaktionsmöglichkeiten am Objekt in Echtzeit. So können zwei Personen gleichzeitig das Objekt oder einen Prototyp aus ihren persönlichen Perspektiven betrachten und diskutieren. Das Besondere: Die individuelle Perspektive wird über ein hochpräzises Trackingsystem einzeln erfasst. Somit können sich die Personen unabhängig voneinander im Raum um das virtuelle Objekt bewegen, in Echtzeit Änderungen vornehmen und auf Details zeigen oder diese gemeinsam bearbeiten.

Industrial Metaverse zum Anfassen

"Wir zeigen neben den technologischen Möglichkeiten auch mehrere Einsatzszenarien für Unternehmen, die unmittelbar Effizienz und Wissenstransfer in der Produktentwicklung oder virtuellen Zusammenarbeit unterstützen", so Dr. Steffen Braun, stellvertretender Institutsleiter am Fraunhofer IAO. Wie diese Technologie konkret eingesetzt werden kann und ihr volles Potenzial entfaltet, erläutern die Experten des Fraunhofer IAO vor Ort am Messestand.

Im Gespräch mit dem digitalen Zwilling von Joseph von Fraunhofer 

Für Austausch und Fragen stehen nicht nur die Wissenschaftler zur Verfügung. Es ist auch möglich, mit fotorealistischen, sprachfähigen KI-Avataren zu interagieren und die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten des industriellen Metaversums mit virtuellen Expertinnen oder Experten anschaulich zu erkunden.
Besonderes Highlight: Der digitale Zwilling von Joseph von Fraunhofer selbst steht für Gespräche bereit. Messebesucher können mit dem Namenspatron der Fraunhofer-Gesellschaft in den Dialog treten und live erleben, welche Möglichkeiten Avatare heute etwa in der Mensch-Maschine-Kommunikation bieten und wie sie insbesondere im Metaverse als digitaler Begegnungsraum eingesetzt werden können.

Expertise mit AVAs jederzeit, überall und in konsistenter Qualität verfügbar machen

Am Stand warten zusätzlich die Added Value Avatars (AVA) – digitale Zwillinge realer Personen, die durch ein Zusammenspiel aus großem Sprachmodell und lokalem Wissenssystem in Echtzeit Fragen beantworten. Für Unternehmen eröffnen sie völlig neue Wege, Expertise jederzeit, überall und in konsistenter Qualität verfügbar zu machen. "Schon heute können Menschen, die quer über den Globus verstreut sind, zeit- und raumentkoppelt sogenannte Added Value Avatare im Metaverse einbinden und somit Expertenwissen in ihre Entscheidungsprozesse integrieren und kollaborativ an innovativen Lösungen arbeiten", sagt Dr. Stephan Wilhelm, der die Entwicklung des Fraunhofer-Avatars leitet.

Ein weiteres Element des Exponats ist Persona Check. Hier taucht das Messepublikum in die KI-gestützte Serviceentwicklung ein: Durch die Interaktion mit KI-Personas werden Service-Ideen frühzeitig greifbar und die unterschiedlichen Anforderungen diverser Kundengruppen bei der Entwicklung von Geschäftsideen von Anfang an berücksichtigt.

Fraunhofer IAO auf der Hannover Messe 2026: Halle 11, Stand D33

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