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Pulververbundstoff Induktive Bauelemente für MRT und CT

Redakteur: Juliana Pfeiffer

SMP Sintermetalle Prometheus GmbH & Co KG (SMP) hat Bauelemente für medizintechnische Anwendungen im Programm. Die induktiven Bauelemente werden zum Beispiel in der Magnetresonanztomographie (MRT) oder in der Computertomografie (CT) eingesetzt.

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Die induktiven Bauelemente werden zum Beispiel in der Magnetresonanztomographie (MRT) oder in der Computertomografie (CT) eingesetzt.
Die induktiven Bauelemente werden zum Beispiel in der Magnetresonanztomographie (MRT) oder in der Computertomografie (CT) eingesetzt.
(Bild: SMP)

Die als Filter- oder Netzdrosseln aufgebauten Bauteile sind nicht nur kompakt, verlustarm und energieeffizient, sondern auch besonders geräuscharm, was für diese anspruchsvollen medizintechnischen Anwendungen unverzichtbar ist. Bei MRT-Scannern befinden sich die Bauelemente im so genannten Gradientenverstärker, der Ausgangsspannungen und Ströme liefert und die Gradientenspulen steuert, welche die Resonanzsignale für die spätere Bildrekonstruktion enkodieren. Aufgabe der Filter- und Netzdrosseln ist, sowohl für einen sauberen Sinus als auch für eine verlustarme Rückspeisung der nicht benötigten Energie zu sorgen.

Dreidimensionale Isotropie der Werkstoffe

Für die Geräuscharmut der Bauteile sorgen spezielle magnetostriktionsfreie Materialien, die SMP für jede Anwendung eigens entwickelt und herstellt. Die Pulververbundwerkstoffe weisen geringe Wirbelstrom- und Ummagnetisierungsverluste auf. Die Bauelemente zeichnen sich durch Verlustarmut, optimales EMV-Verhalten und Wartungsfreiheit aus. Die dreidimensionale Isotropie der Werkstoffe sorgt für einen kompakten und leichten Aufbau, da die magnetische Eisenweglänge minimiert wird. Dadurch verringert sich die magnetische Feldstärke und der Einsatz von Wicklungsmaterial wird deutlich reduziert. Die Werkstoffe besitzen eine hohe Sättigungsinduktion von bis zu 2 T. Weiterhin kann das Schwingungsverhalten der Drossel durch den Werkstoff oder durch geeignete mehrspulige, magnetisch gekoppelte Konstruktionen gezielt eingestellt werden.

Einsatz auch in industriellen Anwendungen

Neben der Medizintechnik finden induktive Bauelemente von SMP Einsatz in industriellen Anwendungen aus den Bereichen Leistungselektronik, Automatisierung und Signalverarbeitung, in antriebstechnischen Anwendungen, darunter Bahntechnik, Elektromobilität und Schiffstechnik, bei erneuerbaren Energien und in der Energieversorgung sowie in der Luft- und Raumfahrt. Die Bauelemente sind je nach Anwendung zum Beispiel als Einleiterdrosseln für Hochstromanwendungen, Einzeldrosseln, Drosselmodule oder LC-Filter aufgebaut. Sie sind in Baugrößen von 19 mm bis 300 mm, Gewichten von 0,05 kg bis 130 kg und bis zur Temperaturklasse H bis 180° C realisierbar. Je nach Anwendung stehen Schutzarten bis IP66 zur Verfügung. Alle Bauelemente sind RoHS- und REACH-konform und CE- und EAC-zertifiziert, die verwendeten Materialien sind UL-gelistet. (jup)

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