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Hubsäule In biomechanischen Mess-Systemen sorgen Hubsäulen für genaue Justierung

| Redakteur: Ute Drescher

Elektrisch verstellbare Hubsäulen von RK Rose+Krieger sorgen für die genaue Justierung der Optik in biomechanischen Mess-Systemen.

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Bei den Vermessungsgeräten Formetric von Diers wirft ein über die Alpha Colonne elektrisch in der Höhe verstellbarer Lichtprojektor ein Linienraster auf den Rücken des Patienten.
Bei den Vermessungsgeräten Formetric von Diers wirft ein über die Alpha Colonne elektrisch in der Höhe verstellbarer Lichtprojektor ein Linienraster auf den Rücken des Patienten.
(Bild: Diers International GmbH)

Um klinische Fragestellungen der Körperstatik und -haltung, Skoliosen und alle Formen von Wirbelsäulendeformitäten klären zu können, benötigen Orthopäden, Physiotherapeuten und Sportmediziner objektive und quantitative Analysen der Wirbelsäule. Mit dem Ziel ein dreidimensionales Abbild des Rückens – quasi einen virtuellen Gipsabdruck – zu erstellen, wirft ein Lichtprojektor ein Linienraster auf den Rücken des Patienten. Dieses Raster zeichnet eine Kameraeinheit auf, eine Computersoftware analysiert es. Darüber hinaus liefert die Vermessungstechnologie auch ein 3D-Modell der Wirbelsäule, mit dem sich der räumliche Verlauf der Wirbelsäule und die Stellung des Beckens rekonstruieren lassen. Mit dieser Vermessungstechnologie – Formetric – ist die Diers International GmbH im Bereich der lichtoptischen strahlenfreien 3D/4D-Wirbelsäulen- und Haltungsanalyse heute weltweit führend.

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Für die Untersuchung muss das Wirbelsäulenvermessungssystem an die Körpergröße des jeweiligen Patienten angepasst werden. Für diese Höhenverstellung wählte Diers eine dreistufige, elektrisch verstellbare Hubsäule von RK Rose+Krieger. „Bei der Suche nach einer geeigneten Hubsäule sind und waren für uns drei Anforderungen entscheidend“, schildert Christian Diers, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens die Überlegungen. „Der Hub musste groß genug sein, das Gewicht des Vermessungssystems durfte kein Problem für das Hubelement darstellen und die Hubsäule musste über eine Zertifizierung für Medizinprodukte nach EN 60601 verfügen.“

Quadratische Führungsprofile können 100 kg tragen

In der Alpha Colonne der Baugröße Medium von RK Rose+Krieger fand Diers eine elektrische Hubsäule, die all diese Voraussetzungen erfüllt. Die elektrische Hubsäule mit exakt quadratischen Führungsprofilen ist für eine Maximallast von 100 kg ausgelegt. Damit trägt sie das Gewicht des Vermessungssystems von 20 kg spielend. Im Gegensatz zu anderen Säulensystemen verfügt die Alpha Colonne über eine zusätzliche dritte Führungsstufe. Sie erreicht damit einen maximalen Hub von 700 mm bzw. zusammen mit der Einbaulänge von 820 mm eine Gesamtlänge von 1520 mm. Die Kantenlänge der äußeren Säulenstufe beträgt in der von Diers gewählten Baugröße Medium 128 mm. Trotz dieser schlanken Form ist die Alpha Colonne auch im ausgefahrenen Zustand stabil. Dafür sorgen die großen Überlappungen der drei Führungsstufen.

„Dank ihres quadratischen Profils bildet die Hubsäule zusammen mit unserem Vermessungssystem eine harmonische optische Einheit“, erklärt Diers einen weiteren Grund für die Wahl der elektrischen Höhenverstellung. Da die Steuerung von RK Rose+Krieger in die Hubsäule integriert wurde, stört sie die optische Harmonie nicht. Sie wird bei Diers über die Relaisschaltung der Geräteelektronik angesteuert, die wiederum über einen PC kontrolliert wird. „Wir hatten keine speziellen Anforderungen an die Steuerung der Hubsäule. Sie sollte nur einfach einzubinden sein. Und das war sie“, führt Diers aus.

Die Alpha Colonne eignet sich gleichermaßen für Zug- und Druckbelastungen bis 3000 N. Sie verfügt über eine Selbsthemmung auch unter maximaler Belastung und einen eingebauten Endschalter. Voreingestellte Gleitereinheiten garantieren auch nach jahrelangem Betrieb noch Spielfreiheit. (ud)

Hannover Messe 2018: Halle 16, Stand E18

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