Hochleistungspolymere Igus bietet jetzt auch spritzgegossene Zahnräder an

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Bisher wurden verschleißfeste Zahnräder bei Igus gefräst oder 3D-gedruckt. Für die Großserie steht nun auch das Spritzgießen zur Verfügung.

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Je nach Konfiguration und Einsatzszenario bietet Igus die Herstellung von Zahnrädern in drei Verfahren an: Fräsen aus Iglidur-Halbzeugen, Selektives Lasersintern mit dem Pulver Iglidur I3 und Spritzguss mit sämtlichen Iglidur-Materialien.
Je nach Konfiguration und Einsatzszenario bietet Igus die Herstellung von Zahnrädern in drei Verfahren an: Fräsen aus Iglidur-Halbzeugen, Selektives Lasersintern mit dem Pulver Iglidur I3 und Spritzguss mit sämtlichen Iglidur-Materialien.
(Bild: Igus)

Zahnräder aus den schmiermittelfreien Iglidur-Werkstoffen von Igus benötigen gegenüber Stahlzahnrädern keinen Tropfen Schmieröl und sind damit wartungsfrei. Zugleich sorgen die Hochleistungskunstoffe für einen geräuscharmen Lauf und für erhebliche Gewichtseinsparungen. Im Lasersintern hergestellte Zahnräder sowie mechanisch bearbeitete Zahnräder aus Kunststoff-Halbzeugen bietet Igus bereits seit mehreren Jahren an. Für eine wirtschaftliche Produktion von Großserien wurde nun das Angebot um spritzgegossene Zahnräder erweitert.

Direkt ab Lager bieten wir derzeit gespritzte Zahnräder aus den Werkstoffen Xirodur B180 und Iglidur F in jeweils drei Nabenausführungen an.

Steffen Schack, Leiter des neuen Geschäftsbereichs iglidur Zahnräder

Xirodur B180 ist ein verschleißfester Werkstoff und dämpft Schwingungen ab. Iglidur F besitzt ebenfalls eine hohe Lebensdauer und eignet sich auch bei Anwendungen mit hohen Temperaturen. Außerdem ist das schwarze Polymer elektrisch leitend.

Vierfach höhere Lebensdauer getestet

Zahnräder aus Iglidur-Hochleistungspolymeren besitzen eine deutlich höhere Lebensdauer als Zahnräder aus Standardkunststoffen. Im hauseigenen Labor untersucht Igus seine gespritzten, gedruckten und gefrästen Zahnräder genau. So zeigte sich im Test, dass gespritzte Zahnräder aus dem Werkstoff Xirodur B180 eine vierfach höhere Lebensdauer als Zahnräder aus POM besitzen.

Je nach Konfiguration und Einsatzszenario bietet igus die Herstellung in den drei verschiedenen Verfahren an: Für eine schnelle Lieferung von verschleißfesten kundenindividuellen Bauteilen innerhalb weniger Tage, sind 3D-gedruckte Zahnräder aus dem SLS-Material Iglidur I3 geeignet. Die mechanische Bearbeitung aus Iglidur-Halbzeugen ist für großvolumige Zahnräder sinnvoll. Der Spritzguss mit der größten Iglidur-Materialvielfalt bietet nun eine kostengünstige Serienproduktion von Sonderabmessungen.

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