Urformen Herstellung formkomplexer Kupfer-Bauteile

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Die Wieland-Werke ermöglichen mit den Verfahren Metallpulver-Spritzguss (MIM) und Lost Foam die Herstellung von anspruchsvollen Bauteilen aus Kupferwerkstoffen ohne aufwendige Nachbearbeitung.

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Demonstrations-Produkte hergestellt im MIM-Verfahren
Demonstrations-Produkte hergestellt im MIM-Verfahren
(Bild: Wieland-Werke)

Lost Foam und Metallpulver-Spritzguss (Metal Injection Moulding, kurz MIM) sind Fertigungsverfahren für formkomplexe Bauteile. Beide Herstellungsprozesse ergänzen sich ideal, denn mit MIM lassen sich typischerweise sehr leichte Bauteile von 1 bis 100 Gramm in hohen Stückzahlen bis in den Millionenbereich produzieren, während sich Lost Foam auch für schwere Bauteile in geringeren Stückzahlen eignet. Wieland adressiert mit beiden Verfahren insbesondere Entwickler und Produktdesigner. Als weltweit erster Hersteller arbeitet Wieland dabei an der Herstellung von Bauteilen aus Kupferlegierungen im Lost Foam-Verfahren. Dabei ermöglichen beide Verfahren die Herstellung von Produkten aus diversen Kupferlegierungen in einer großen Variantenvielfalt. Die Möglichkeiten der Zusammenarbeit reichen dabei von der Produktentwicklung mit der Fertigung von Einzelstücken und Kleinserien für den Prototypenbau bis hin zu einem Up-scaling in die Großserie. Ist die Produktentwicklung abgeschlossen, begleitet Wieland den Kunden während der Produkteinführung und in der Wachstumsphase durch die Produktion bedarfsgerechter Stückzahlen. (qui)

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