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Schweißen Grüne Laserstrahlquelle soll Schweißen von Kupfer effizienter machen

| Redakteur: Dorothee Quitter

Trumpf entwickelt gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie im öffentlich geförderten Verbundprojekt „ProLasKu“ eine neue Laserstrahlquelle mit grüner Wellenlänge für effizientere Produktionsprozesse beim Schweißen von Kupfer.

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Mit grüner Wellenlänge lässt sich Kupfer energieeffizienter und qualitativ hochwertiger schweißen, und zwar unabhängig von der Beschaffenheit der Materialoberfläche.
Mit grüner Wellenlänge lässt sich Kupfer energieeffizienter und qualitativ hochwertiger schweißen, und zwar unabhängig von der Beschaffenheit der Materialoberfläche.
(Bild: Trumpf)

Heutzutage setzt die Industrie hauptsächlich Infrarotlaser zum Kupferschweißen ein. Doch zu den Werkstoffeigenschaften von Kupfer gehört zum einen die hochreflektierende Eigenschaft bei 1000 Nanometern Wellenlänge (IR) sowie die hohe Wärmeleitfähigkeit. Dies führt im Vergleich zu anderen Werkstoffen zu einer starken Reflektion des Laserstrahls und damit einem hohen Energieverlust. Zum anderen können beim Tiefschweißen viele Spritzer entstehen. Bei Verwendung eines Infrarotlasers bringt all das Herausforderungen mit sich bezüglich der Nahtqualität und der Energieeffizienz. Im Gegensatz dazu absorbiert Kupfer die grüne Wellenlänge (~500 nm) deutlich besser. Grüne Laser bieten deshalb die Grundlage für ein energieeffizienteres und qualitativ hochwertigeres Kupferschweißen, unabhängig von der Beschaffenheit der Materialoberfläche. Zudem entstehen bei dem Prozess deutlich weniger Spritzer.

Die grüne Laserstrahlquelle, die Trumpf im Verbundprojekt „ProLasKu“ entwickelt und mit den Partnern erprobt, erreicht mit bis zu 1,5 Kilowatt eine deutlich höhere Ausgangsleistung im Dauerstrichbetrieb als bisher. ProLasKu steht für die „Steigerung der Prozesseffizienz und der Schweißnahtqualität beim Laserstrahlschweißen von Kupferstoffen durch innovative Systemtechnik“ Das auf drei Jahre angelegte Forschungsprojekt ProLasKu ist Teil der Initiative „Effiziente Hochleistungs-Laserstrahlquellen (EffiLAS)“. Diese befasst sich mit Innovationen für leistungsfähigere sowie energie- und kosteneffizientere Lasersysteme und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. (qui)

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