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„Eine Kombination aus großem Schiebetor und einem Schiebedach bringt viele Vorteile“, sagt Ladewig. So könne ein Hallenkran für alle Transportaufgaben genutzt werden. Für das Einbringen des Werkstücks werden Schiebetor und Schiebedach geöffnet. Dann wird das Tor wieder geschlossen, denn für das Positionieren auf der Messmaschine muss nur das Dach offen bleiben. Die Störung der Klimatisierung im Messraum wird dadurch auf ein Minimum reduziert, weil nur das Tor eine wesentliche Störung bewirkt. „Die Dachöffnung ist wie bei einer Kühltruhe als unkritisch zu sehen“, erklärt Ladewig. Für die Auslegung der Klimakomponenten als auch der Raumgeometrie arbeitete Nerling eng mit dem Messmaschinenlieferant Wenzel Group zusammen. Dadurch konnte eine optimale Raumhöhe entwickelt werden. Außerdem war auch eine reibungslose Montage des Messgerätes zu sichern, wofür zusätzliche Dachöffnungen notwendig wurden.
Die komplette Steuerung der Klimatisierung, der Messwertanzeige und der Torantriebe erfolgt über eine speicherprogrammierbare Steuerung. So wird die Zuführung von Frischluft ebenso sichergestellt, wie ein zugfreier Umluftbetrieb und eine Raumfeuchte von mehr als 30 Prozent relativer Feuchte. Dadurch entstehen nicht nur optimale Bedingungen für die Vermessung der Großwälzlager sondern auch für die Mitarbeiter. Um die vermessenen Lager direkt an die Montageplätze zu transportieren, ist der Messraum räumlich unmittelbar in die Montagehalle integriert. (Weiterlesen auf der folgenden Seite)
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