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PLM Granta-Anwendung integriert Werkstoffwissen in PTC Windchill PLM

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Granta Design, führendes Unternehmen im Bereich Werkstoff-Informationsmanagement, hat auf der PTC Live Global in Boston seine neue Anwendung zur Integration von Materialdaten für das PTC Windchill PLM System vorgestellt. Windchill ist der Neuzugang in der beständig wachsenden Reihe an CAD-, CAE- und PLM-Software, die von entsprechenden Granta MI:Materials Gateway-Anwendungen unterstützt werden.

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Windchill ist der Neuzugang in der beständig wachsenden Reihe an CAD-, CAE- und PLM-Software, die von entsprechenden Granta MI:Materials Gateway-Anwendungen unterstützt werden.
Windchill ist der Neuzugang in der beständig wachsenden Reihe an CAD-, CAE- und PLM-Software, die von entsprechenden Granta MI:Materials Gateway-Anwendungen unterstützt werden.
(Bild: Granta)

Als PTC Gold Partner hat Granta Design solche Anwendungen bereits für Pro/Engineer und Creo entwickelt. Ingenieuren, Managern und Spezialisten im Bereich Kostenrechnung und Umweltverträglichkeit verschafft dieser integrierte, rückverfolgbare Zugriff auf unternehmensweites Werkstoffwissen, in Kombination mit den Anwendungswerkzeugen, bei der Beurteilung von individuellen Produkten oder Produktfamilien einen großen Vorteil.

Werkstoffdaten werden kontinuierlich weiterentwickelt

Die MI:Materials Gateway-Anwendungen haben sich als Standardmethode für einen schnellen und vollständig rückverfolgbaren Zugriff auf die wertvollen Werkstoffdaten etabliert, die für ein präzises Design, die Simulation und das Product Lifecycle Management (PLM) erforderlich sind.

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Dabei hat Granta mit weltweit führenden Technologieunternehmen zusammengearbeitet, um optimale Methoden für die Verwaltung, den Zugriff und die Anwendung von Materialeigenschaften zu entwickeln. Da es sich bei Werkstoffdaten um „lebendige“ Daten handelt, werden sie kontinuierlich weiterentwickelt, sobald neue Tests, Analysen und Forschungen durchgeführt oder Referenzquellen aktualisiert werden.

Produkteigenschaften effizient verwalten

Eine effiziente Verwaltung des detaillierten Lebenszyklus jeder einzelnen Eigenschaft sämtlicher im Unternehmen verwendeten Materialien macht den Einsatz des Spezialisten-Werkzeuges Granta MI erforderlich. Darüber hinaus ermöglicht die Einbindung dieses führenden Werkstoff-Informationsmanagementsystems den Zugriff auf einen konkurrenzlosen Katalog mit Referenzdaten tausender Metalle, Kunststoffe, Keramiken, Verbundwerkstoffen sowie natürlicher Materialien.

Materialien in PTC Windchill auswählen

Dank PTC Windchill kann auf das gesamte Know-how aller Bauteile und Geschäftsprozesse über den gesamten Produkt- und Servicelebenszyklus zugegriffen werden. Die Integration von Grantas Werkstoffinformationsmanagement-Werkzeugen ermöglicht es den Anwendern, geeignete Materialien auszuwählen und sie den innerhalb von Windchill verwalteten Bauteilen zuzuweisen.

Über die Live-Verbindung zu den Materialkennwerten in der Datenbank können autorisierte Anwender zu jedem Zeitpunkt auf zusätzliche Informationen des tatsächlich eingesetzten Werkstoffes zugreifen – z. B. für nichtlineare Simulationen, Kostenanalysen oder für die Umweltverträglichkeitsprüfung. Die Vorteile liegen unter anderem in der schnellen und einfachen Berichterstellung, welche die Effekte der Materialwahl aufzeigen und quantitativ darstellen kann. Dies wird durch die Kombination des Werkstoffwissens von Granta MI mit den Anwendungsdaten von Windchill (Wo wird dieses Material noch verwendet?) über eine Vielzahl an Produkten ermöglicht.

In Creo bereits integriert

Anwender von PTC Creo können bereits auf eine MI:Materials Gateway-Anwendung zugreifen und die eingebundenen Werkzeuge verwenden, um Materialien zu suchen, auszuwählen, genaue Massen zu bestimmen und die Auswirkungen eines Öko-Designs oder verbotener Substanzen zu untersuchen. Dank geprüfter und verlässlicher Informationen können CAD-Anwender schnell und einfach die optimale Materialwahl treffen. Damit verknüpfte Attribute, wie die Spezifikationen zur Oberflächenbehandlung, können automatisch in 3D-Modelle oder 2D-Zeichnungen importiert werden, so dass Zeit gespart und zugleich die Rückverfolgbarkeit und Konsistenz der Informationen sichergestellt wird. (mz)

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