Simulation für KMU Gitterfreie Simulationsmethode erleichtert den Einstieg

Mit der gitterfreien Simulationsmethode Meshfree steht eine Lösung bereit, die selbst sehr dynamische Vorgänge realitätsnah simuliert – und das ohne ein Gitter erzeugen zu müssen. Damit auch KMU davon profitieren können, wird im Projekt Simu-Start derzeit eine Lösung für den einfachen Einstieg in die Simulation entwickelt.

Im Gegensatz zu klassischen, gitterbasierten Ansätzen verwendet Meshfree eine Punktewolke zur Simulation von strömungsdynamischen und kontinuumsmechanischen Vorgängen.
Im Gegensatz zu klassischen, gitterbasierten Ansätzen verwendet Meshfree eine Punktewolke zur Simulation von strömungsdynamischen und kontinuumsmechanischen Vorgängen.
(Bild: Fraunhofer ITWM)

Der Mittelstand wird oft als Rückgrat der deutschen Wirtschaft bezeichnet. In vielen Branchen weisen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eine hohe Orientierung zu Forschung und Entwicklung auf. Um dies zu unterstützen wird im Fraunhofer-Forschungsprojekt Simu-Start (Anm. d. Red.: eigene Schreibweise SimuSTART) aktuell eine speziell auf KMU zugeschnittene Lösung entwickelt, die den Einstieg in Meshfree (Anm. d. Red.: eigene Schreibweise MESHFREE) und damit in die Welt der gitterfreien numerischen Simulation erleichtern soll.

Basis ist die Softwarelösung Meshfree, die Dr. Isabel Michel und ihr Team vom Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM gemeinsam mit Forscherinnen und Forschern des Fraunhofer-Instituts für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI und weiteren Partnern aus Wissenschaft und Industrie entwickelt haben. Die Simulationsmethode macht auch sehr komplexe dynamische Vorgänge beherrschbar. Der Clou: Das Modellieren der Geometrie der Simulationsobjekte durch Rechengitter ist nicht mehr erforderlich.

Über den Autor

Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Redakteurin, konstruktionspraxis – Alles, was der Konstrukteur braucht