Industrial Ethernet Teil 2 Gehört Kupfer zum alten Eisen?

Autor: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Klassischerweise werden zur Übertragung von Ethernet Kupferkabel eingesetzt. Lichtwellenleiter und Funksysteme bieten heute größere Reichweiten und mehr Mobilität. Laufen sie dem klassischen Kupferkabel den Rang ab?

Um die Beschränkung in Übertragungsrate und -länge (1/10 Gbit/s über 100 m) für Ethernet über Kupferkabel zu umgehen, haben sich fiberoptische Leiter (und Funksysteme) etabliert. Doch SPE mischt die Karten jetzt neu.
Um die Beschränkung in Übertragungsrate und -länge (1/10 Gbit/s über 100 m) für Ethernet über Kupferkabel zu umgehen, haben sich fiberoptische Leiter (und Funksysteme) etabliert. Doch SPE mischt die Karten jetzt neu.
(Bild: ©Foto-Ruhrgebiet – stock.adobe.com)

Cuprum, lateinisch für Kupfer, leitet sich aus dem griechischen Cyprium ab und bedeutet so viel wie „Erz von der griechischen Insel Zypern“. Hier wurde es nach Überlieferungen zum ersten Mal gewonnen und erhielt seinen Namen.

Als hervorragender elektrischer Leiter in ausreichend verfügbarer Masse ist es in der Übertragung von Strömen aller Art gesetzter Standard. So auch in Datenkabeln für Ethernet-Netzwerke. Hier wurden über die Jahrzehnte immer neue Maßstäbe in den Übertragungsraten gesetzt, die vormals für unmöglich gehalten wurden.

Über den Autor

Dipl. -Ing. Ines Stotz

Dipl. -Ing. Ines Stotz

Fachredakteurin Automatisierung, Maschinenbau-Ingenieurin, Fachjournalistin seit 2001; Vogel Communications Group