E-Motorrad

Gauss baut Elektro-Superbike mit Solidworks

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Die studentischen Entwickler haben das Ziel, ein Elektromotorrad zu entwerfen und zu bauen, das beim Engineering-Wettbewerb MotoE mithalten kann.
Die studentischen Entwickler haben das Ziel, ein Elektromotorrad zu entwerfen und zu bauen, das beim Engineering-Wettbewerb MotoE mithalten kann. (Bild: Gauss)

Studenten der Hochschule Darmstadt wollen im Gauss-Projekt ein Elektromotorrad entwerfen und bauen, dass beim Engineering-Wettbewerb MotoE mithalten kann. Solid Line begleitet das Projekt als Systemhaus und liefert mit Solidworks von Dassault Systèmes eine vollintegrierbare Lösung, die eine schnelle Einarbeitung und nahtlose Zusammenarbeit eines interdisziplinären Teams ermöglicht.

Wenn es im Hochschulbereich um Motorsport geht, dann meist um die Formula Student. Allerdings handelt es sich dabei in erster Linie nur um den Bau eines Rennwagens, ernsthaft gefahren wird jedoch nicht. Ganz anders beim Engineering-Wettbewerb MotoE, bei dem Motorradhersteller, Institutionen und professionelle Rennfahrer gegeneinander antreten. Das Gauss-Team der Hochschule Darmstadt möchte genau an diesem Wettbewerb teilnehmen und konzipierte dafür ein Elektro-Supersportmotorrad für die Rennstrecke – Solidworks war die Software für den Entwicklungs- und Konstruktionsprozess, und Solid Line begleitet das Projekt als Systemhaus.

Vollintegrierte Lösung bietet einheitliche Benutzeroberfläche

„Es ist sehr einfach, Solidworks und andere Module wie ,Simulation‘ zu bedienen, weil alle mit derselben Logik arbeiten. Dazu kommt die aufgeräumte Benutzeroberfläche, die wesentlich übersichtlicher ist als bei anderen Programmen“, zeigt sich Marcel Attila Kiss, Leiter des Gauss-Projekts, begeistert. Der Prototyp wurde noch in verschiedenen CAD-Systemen entwickelt, damit war jedoch kein virtueller Zusammenbau möglich. Die Solid Line AG lieferte aber mit Solidworks eine vollintegrierte Lösung, die eine einheitliche Benutzeroberfläche für Konstruktion, Simulation, Elektrik und Kommunikation ermöglichte. „Solid Line hat uns durch eine schnelle Implementierung, Support und Schulung unterstützt. Allein die Schulungen haben uns den Start sehr vereinfacht. Wenn unser neues Superbike erfolgreich auf die Rennstrecke kommt, hat Solid Line einen wichtigen Anteil am Erfolg“, so Marcel Attila Kiss weiter.

Gauss ist ein Forschungsprojekt der Hochschule Darmstadt, in dem Studenten und Wissenschaftler technischer und wirtschaftlicher Studiengänge interdisziplinär zusammenarbeiten. Kernstück des Projekts ist die Entwicklung eines Elektro-Supersportmotorrads. Im Mittelpunkt der Forschungsarbeit steht neben zahlreichen innovativen Teiloptimierungen eine neuartige Energie-Rückgewinnungstechnologie, deren Effizienzgrad von derzeit branchenüblichen 35 Prozent auf bis zu 80 Prozent gesteigert werden soll.

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