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Bildverarbeitung

Fünf neue Produkte aus der Bildverarbeitung

| Redakteur: Jan Vollmuth

Wir stellen fünf neue Produkte aus der Bildverarbeitung vor: Die Palette reicht von leistungsstarken optischen Lesegeräten und Infrarotkameras, über 3D-Sensoren bis zu neuen Hochleistungskameras.

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Mit Simatic MV550 führt Siemens das zweite optische Lesegerät seiner neuen High-End-Reihe Simatic MV500 ein. Das Gerät zeichnet sich durch eine höhere Rechnerleistung und damit einen schnellen Leseprozess sowie eine gesteigerte Lesesicherheit aus – selbst unter schwierigen Bedingungen.
Mit Simatic MV550 führt Siemens das zweite optische Lesegerät seiner neuen High-End-Reihe Simatic MV500 ein. Das Gerät zeichnet sich durch eine höhere Rechnerleistung und damit einen schnellen Leseprozess sowie eine gesteigerte Lesesicherheit aus – selbst unter schwierigen Bedingungen.
( Bild: www.siemens.com/press )

Mit Simatic MV550 führt Siemens das zweite optische Lesegerät seiner neuen High-End-Reihe Simatic MV500 ein. Das Gerät bietet eine höhere Rechnerleistung und damit einen schnellen Leseprozess sowie eine gesteigerte Lesesicherheit – selbst unter schwierigen Bedingungen, wie Siemens betont. Eine zusätzliche Gigabit-Ethernet-Schnittstelle ermöglicht den Einsatz für Diagnose- und Servicezwecke. Simatic MV500 lässt sich einfach und sicher an Cloud-Applikationen anbinden. So können Anwender Produktionsprozesse und Lieferketten optimieren und die Effizienz und Qualität etwa in Produktion, Logistik und Asset Management steigern. Die zusätzliche Gigabit-Ethernet-Schnittstelle überträgt Daten mit bis zu 1 Gbit/s. Bilder, die in Applikationen mit sehr hoher Leserate aufgenommen werden, können so an einen IT-Server übertragen und dort archiviert werden.

Mit robustem Zubehör auf Nummer sicher gehen

Infrarotkamera der Optris Compact Line mit komplett montiertem Zubehör: Kühlgehäuse, Shutter und Freiblasvorsatz.
Infrarotkamera der Optris Compact Line mit komplett montiertem Zubehör: Kühlgehäuse, Shutter und Freiblasvorsatz.
( Bild: Optris GmbH )

Die Infrarotkameras der Optris Compact Line, die Xi 80 und Xi 400, wurden um neue industrielle Zubehörteile zur Anwendung unter extremen Bedingungen ergänzt. Das System ist modular aufgebaut und so können das Wasserkühlgehäuse, der Freiblasvorsatz sowie der Shutter sowohl einzeln als auch in Kombination eingesetzt werden. Der aus Edelstahl gefertigte Shutter dient grundsätzlich dem Schutz der Optik vor Verschmutzungen und einfallenden Objekten. Dies ist wichtig, wenn die Infrarotkamera nach oben misst, etwa in der Glasindus trie. Mit einer Reaktionszeit von nur 100 ms ist die IR-Kamera so vor herunterfallendem Bruchglas optimal gesichert.

SEMINARTIPPDie Bildverarbeitung ist eine industrielle Schlüsseltechnologie. Das Seminar „Der Einstieg in die industrielle Bildverarbeitung“ vermittelt das notwendige Wissen, in das Thema einzusteigen.
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3D-Smart-Sensor für Glas und andere spiegelnde Oberflächen

Der neue Linienprofilsensor Gocator bietet eine leistungsstarke 3D-Bildverarbeitungslösung zum Scannen von Glas und anderen spiegelnden Oberflächen.
Der neue Linienprofilsensor Gocator bietet eine leistungsstarke 3D-Bildverarbeitungslösung zum Scannen von Glas und anderen spiegelnden Oberflächen.
( Bild: LMI Technologies GmbH )

Der neue Laserprofilsensor Gocator 2512 von LMI Technologies bietet eine leistungsstarke 3D-Bildverarbeitungslösung zum Scannen von Glas und anderen spiegelnden Oberflächen. Der Sensor kann sowohl spiegelnde als auch diffuse Oberflächen gleichzeitig erfassen. So lassen sich mit beispielsweise präzise 3D-Scans von Glasdisplays bei Mobiltelefonen und dem dazugehörigen Kunststoff- oder Metallrahmen erstellen und kritische Fertigungstoleranzen wie Bündigkeit, Spalt und Versatz prüfen. Der Gocator 2512 verwendet eine spezielle Laserprojektionstechnologie, die eine Vielzahl an Oberflächenwinkeln, Materialtypen und Oberflächenfarben meistert. Konkurrierende Laserprofilsensoren verwenden einen kollimierten Laserstrahl, der nicht die gleiche Flexibilität bei Neigungswinkeln bietet.

Jetzt auch mit Profinet

IPF Electronic ergänzt die OC53-Reihe durch insgesamt 17 Kamerasensoren. Dank Profinet-Schnittstelle lassen sich die Kamerasensoren noch einfacher in Feldbus-Umgebungen einbinden.
IPF Electronic ergänzt die OC53-Reihe durch insgesamt 17 Kamerasensoren. Dank Profinet-Schnittstelle lassen sich die Kamerasensoren noch einfacher in Feldbus-Umgebungen einbinden.
( Bild: IPF Electronic )

Die Kamerasensoren OC53 von IPF Electronic haben Zuwachs erhalten: Insgesamt 17 Kamerasensoren ergänzen das Angebot, alle mit Profinet-Schnittstelle ausgestattet. So lassen sich die Kamerasensoren unkompliziert in Feldbus-Umgebungen einbinden. Sie verfügen zudem über einen leistungsfähigeren Prozessor, der die Rechenleistung deutlich erhöht. Die neuen Lösungen im Aluminiumgehäuse mit Schutzklasse IP67 umfassen sowohl Kompakt-Geräte mit integrierter Beleuchtung sowie fest verbautem Objektiv, als auch Kamerasensoren mit C-Mount-Objektivaufnahme und integriertem Blitzcontroller zur Ansteuerung externer Beleuchtungen. Die Systeme könne mittels Webinterface konfiguriert werden. Sie haben eine Auflösung von 0,3 Megapixel und verfügen über neue Objektive mit Brennweiten von 12 mm und 16 mm, die die erforderliche Helligkeit der integrierten Beleuchtung in Bezug auf die Belichtung von Prüfobjekten nochmals optimieren.

Neue LX-Kameras mit Glasfaser-Schnittstelle

Die neuen LX-Kameras mit 10 GigE Vision konformer GlasfasersSchnittstelle ermöglichen eine hohe Datenübertragung von 1,1 GB/s in Verbindung mit Kabellängen bis 10 km.
Die neuen LX-Kameras mit 10 GigE Vision konformer GlasfasersSchnittstelle ermöglichen eine hohe Datenübertragung von 1,1 GB/s in Verbindung mit Kabellängen bis 10 km.
( Bild: Baumer Group )

Fünf neue Modelle mit 10 GigE-Vision-konformer Schnittstelle zur Nutzung optischer Kabel erweitern die LX-Serie von Baumer. Die Kameras eignen sich ideal für Applikationen, die eine hohe Bandbreite von 1,1 GB/s über große Distanzen benötigen. Entsprechend dem eingesetzten SFP+-Moduls lassen sich Langstreckenlösungen bis 10 km realisieren – komplett ohne Medienkonverter. Das spart in Kombination mit den preiswerten Kabeln Systemkosten. Gleichzeitig wird der Systemaufbau vereinfacht und sehr flexibel. Die Serienproduktion der neuen Modelle mit 3, 5, 9 und 12 Megapixel Auflösung startet im 3. Quartal. Durch Verwendung der im IT- und Telekommunikationsbereich bewährten Glasfasertechnologie können Applikationen erschlossen werden, die aufgrund der Beschränkungen in der Kabellänge von beispielsweise 100 m bei Gigabit Ethernet bisher nur umständlich realisiert werden konnten, z.B. in grossen Produktionsanlagen, im Transportwesen oder bei der Bewegungsanalyse im Sport. Ein weiterer Vorteil für die industrielle Bildverarbeitung ist die Unempfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Interferenzen, z.B. beim Einsatz direkt neben Motoren oder anderen Industriegeräten.

BUCHTIPPDas Buch „Industriesensorik“ beschreibt die Entwicklung und die praktische Anwendung der wichtigsten Sensoren. Durch anwendungsbezogene Fehleranalysen von Messsystemen, Sensoren und Sensorsystemen, jeweils ergänzt durch viele detaillierte, vollständig durchgerechnete Anwendungsbeispiele, eignet sich das Buch nicht nur für Studenten, sondern auch für Ingenieure und Techniker verschiedener Fachrichtungen.

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Sensopart; Huco; Wieland Electric; IPF Electronic; EBM-Papst ; www.siemens.com/press; LMI Technologies GmbH; Baumer Group; Optris GmbH; Adam Opel AG; Deutscher Zukunftspreis/Ansgar Pudenz; Pöppelmann / RZ-Studio; Michael Gaida / pixabay.com; ©BillionPhotos.com - stock.adobe.com; gemeinfrei; Ziehl Abbeg; VCG; Nico Niemeyer/IFW; Mesago; Hänchen; Ejot; Freudenberg/ Daniel Fortmann.com