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Clinchen (Füge-)Technologien lösen Verbindungsaufgaben

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Tox Pressotechnik bietet seit vielen Jahren in den Bereichen Fügen von Blechen und Montage-/Einpresstechnik industrietaugliche Lösungen. Mit der kaltumformenden Clinchtechnik werden Muttern, Bolzen und Sonder-Funktionselemente wirtschaftlich eingebracht.

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Verschiedene Funktionselemente
Verschiedene Funktionselemente
(Bild: Tox Pressotechnik)

Mit dem Aufkommen der komplexen Themen Neue Werkstoffe und Material-Kombinationen, Mischbauweise und Hybridmaterialien sowie Leichtbau, ergeben sich für die Zulieferer und Produzenten von Bauteilen und Baugruppen neue Herausforderungen, die mit den herkömmlichen und auch neueren thermischen Fügeverfahren nicht zu bewältigen sind. Hier tritt mehr denn je die mechanische Füge-/Verbindungs- und auch Klebetechnik in Gestalt von Clinch- und Einpressverfahren sowie auch Klebstoffauftrag in Aktion. Eine weitere Herausforderung betrifft das Einbringen von Funktionselementen wie Muttern, Bolzen, Schrauben und Sonder-Funktionsteilen, an denen später weitere Bauteile und Baugruppen befestigt werden sollen.

Know-how aus der kaltumformenden Clinchtechnik

Mit der Kompetenz und dem Know-how aus der kaltumformenden Clinchtechnik hat sich Tox Pressotechnik der Thematik Verbindungslösungen für Funktionselemente angenommen und bietet hier sowohl die Technologien als auch die Tools und das Produktionstechnik-Equipment. Das Leistungs-Portfolio erstreckt sich über die gängigsten vier Verfahren: Tox-Clinchnieten mit Funktionselement – dabei wird das Bauteil und das Element beim Fügevorgang verformt, ohne vorbereitende Arbeiten; Stanzverfahren – hier durchstanzt das Element zumeist jenes Bauteil, welches beim Fügeprozess verformt wird, ohne vorbereitende Arbeiten, jedoch muss der Stanzabfall abgeführt werden; Einpressverfahren – das Bauteil wird beim Fügevorgang verformt, zum Einbringen des Elements muss das Bauteil aber vorbearbeitet werden und Nietverfahren – hierbei wird das Element beim Fügevorgang verformt, um die korrekten Haltewerte sicherzustellen, das Bauteil muss ebenfalls vorbearbeitet werden.

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Eine komplette, funktionsbereite Lösung

Diese kaltumformenden Verbindungen sind weitgehend automatisierbar und erheblich kostengünstiger als herkömmliche thermische Lösungen. Es sind keine Nacharbeiten erforderlich und es gibt auch keinen Bauteilverzug. Die Verbindungen sind sehr haltbar und können, hinsichtlich Drehmomente, Auspresskräften und reproduzierbarer Qualität, lückenlos überprüft und dokumentiert werden. Wie angedeutet, umfasst die System- und Problemlösungskompetenz von Tox Pressotechnik sowohl die Technologien/Verfahren als auch das Equipment für die industrielle Produktion. Je nach Anforderung kommen solche Module wie Tisch- oder Standpressen, C-Bügel, stationäre Zangen, Roboterzangen, montiert auf Grundgestellen oder robotergeführt, zum Einsatz und werden mit entsprechend geeigneten Antrieben (pneumohydraulisch, elektrisch, hydraulisch) sowie den Steuerungen kombiniert. Das spezifische Equipment zum Einbringen der Funktionselemente beinhaltet Bunkersysteme, Sortier-, Zuführ-, Fördergeräte, Setzköpfe, Werkzeuge, Bauteilaufnahmen und schließlich die Systemsteuerung, Prozessüberwachung und Sicherheitstechnik. Der Kunde erhält somit aus einer verantwortlichen Hand eine komplette, funktionsbereite Lösung und muss sich nicht mit Schnittstellenproblemen abgeben. (jup)

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