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RFID Frequenzunabhängige RFID-Auswerteeinheit

| Redakteur: Jan Vollmuth

Immer häufiger werden in modernen Produktions- und Montageanlagen RFID-Systeme mit verschiedenen Schreib-/ Leseabständen und somit unterschiedlichen Frequenzbereichen eingesetzt. Einen frequenzunabhängigen Einsatz eröffnet erstmals die neue Auswerteeinheit BIS V von Balluff.

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(Bild: Balluff)

Die kompakte Auswerteeinheit, die für alle weltweit gängigen Bussysteme verfügbar ist, ermöglicht den Anschluss von bis zu vier Schreib-/Leseköpfen. Sowohl HF- (13,56 MHz) gemäß ISO 15693 und ISO 14443 als auch LF-Leseköpfe (40 kHz bis 455 kHz) lassen sich zeitgleich frontseitig per Plug-and-Play anschließen und im Mischbetrieb nutzen.

UHF-Antennen für den Shortrange-Bereich

Darüber hinaus sind künftig auch UHF-Antennen für den Shortrange-Bereich integrierbar. Damit genügt eine einzige Variante der RFID- Auswerteeinheit zum Aufbau einer durchgehenden RFID-Struktur innerhalb eines Unternehmens - von der Rohteilanlieferung über die Fertigung bis hin zum Versand. Für den Anwender resultieren daraus beachtliche Hardware- und Installationseinsparungen. Funktionsblöcke vieler gängiger Steuerungshersteller ermöglichen einen schnellen Einsatz des Systems.

Zur Standardausstattung der Auswerteeinheit gehört ein integrierter IO-Link-Master-Port für den Anschluss IO-Link-fähiger Sensoren und Aktoren. Somit ist es nun möglich, über die eigentliche Identifikationsaufgabe hinaus auch noch kostengünstig Signale zu übertragen.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Typische Anwendungsbereiche gibt es viele. Bei Identifikationsaufgaben zur Materialflusssteuerung in Produktionsanlagen kann der Anwender ebenso von dem geringeren Hardwareeinsatz und den niedrigeren Installationskosten profitieren wie bei Fördersystemen im Maschinenbau, Montagelinien, Elektrohängebahnen oder im gesamten Bereich der Intralogistik. (jv)

Hannover Messe 2016: Halle 9, Stand F53

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