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Interdisziplinäre Forschung Fraunhofer Institut und Universität Bayreuth gründen 3D-Druck-Zentrum

| Redakteur: Katharina Juschkat

Das Fraunhofer IPA hat mit der Universität Bayreuth ein neues 3D-Druck-Zentrum gegründet. Das Besondere: Sowohl technische als auch fachfremde Fakultäten und Lehrstühle arbeiten eng zusammen.

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In Bayreuth arbeiten zukünftig fachfremde wie technische Fakultäten eng zusammen, um die Additive Fertigung aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten.
In Bayreuth arbeiten zukünftig fachfremde wie technische Fakultäten eng zusammen, um die Additive Fertigung aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten.
(Bild: Fraunhofer IPA / Universität Bayreuth / Christian Bay.)

Die Forschungsstelle „Campus Additive Innovationen“ (CAI) ist in Bayreuth als interdisziplinäres Zentrum für 3D-Druck von der Universität Bayreuth und dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) gegründet worden.

Das Besondere am neuen 3D-Druck-Zentrum ist der starke Fokus auf interdisziplinäre Zusammenarbeit: Auch themen- und technikfremde Fakultäten werden mit einbezogen. Über 26 Lehrstühle, fünf Fakultäten und vier außeruniversitäre Forschungseinrichtungen arbeiten im neuen 3D-Druck-Zentrum zusammen. Dabei sind nicht nur Natur- und Ingenieurwissenschaften beteiligt, auch Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Sportwissenschaften und Afrikawissenschaften bringen ihre Perspektive mit ein. Dadurch soll ein fächerübergreifender, einzigartiger Blickwinkel auf die Additive Fertigung entstehen.

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Folgende Themen sind dabei im Fokus:

  • Design
  • Werkstoffe
  • Prozesse
  • Digitalisierung
  • Geschäftsmodelle
  • Rechtsfragen

30 Fertigungsanlagen veranschaulichen 3D-Druck

Ein Ziel des Forschungszentrums ist es, dem Mittelstand die Vorteile der Additiven Fertigung zu zeigen. Dazu gibt es auf dem Campus 30 verschiedene additive Fertigungsanlagen, die teilweise für Forschungszwecke, teilweise als industrielle Prozesskette aufgebaut sind. Der Campus möchte herstellerneutral die Vorteile, aber auch die Hürden bei der Einführung von 3D-Druck zeigen.

Daneben will das Zentrum auch Fachkräfte für die Unternehmen ausbilden. An der Universität sollen Praktika, Übungen und Vorlesungen zum Thema Additive Fertigung angeboten werden. Für die Studenten soll es auch Planspiele und Business Plan Competitions geben.

Außerdem ist geplant, Zertifikatslehrgänge zur Additiven Fertigung anzubieten und auch Auszubildenden die Möglichkeit zu geben, Erfahrung mit 3D-Druck zu sammeln.

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