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Formgebung

Fotochemisches Ätzen von Titan erlaubt gratfreie Kanten

| Redakteur: Dorothee Quitter

Precision Micro wird auf der Medtec Europe 2017 in Stuttgart seine Kompetenz im Bereich photochemischer Ätztechnik präsentieren.

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Mit dem fotochemischen Ätzverfahren lassen sich Implantate aus Titan mit absolut gratfreien Kanten herstellen.
Mit dem fotochemischen Ätzverfahren lassen sich Implantate aus Titan mit absolut gratfreien Kanten herstellen.
(Bild: Precision Micro)

Dieser Formgebungsprozess kann den teuren und nur sehr schwer formbaren Werkstoff Titan ohne Energieeintrag verarbeiten. Medizinische Produkte aus Titan sind gratfrei, ohne Unebenheiten und verfügen über eine glatte Oberfläche. Müssen diese Materialeigenschaften erhalten bleiben, bietet die Ätztechnik im Vergleich zu konventionellen Verfahren wie Stanzen, Laser- oder Wasserstrahlschneiden viele Vorteile. So entstehen bei der Bearbeitung keine durch Wärme beeinträchtigten Bereiche, die unerwünschte Spannungen im Produkt nach sich ziehen. Zur Herstellung photochemisch geätzter Produkte werden digitale Werkzeuge verwendet. Das reduziert die Vorlaufzeiten signifikant, Designänderungen sind deshalb schnell durchführbar und ermöglichen kurze Rüst- und Reaktionszeiten bei sich schnell verändernden Marktanforderungen.

Auf der Medtec werden am Stand von Precision Micro Titan-Implantate für den Schädelbereich, Komponenten für implantierte Herzschrittmacher und titangeätzte Mikroteile wie Stecker, Kontakte, Flachfedern und Gitter für Hörgeräte zu sehen sein. (qui)

Medtec Europe 2017: Stand 1B28

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