Additive Fertigung Formnext Defence Summit startet 2026

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Die internationale Leitmesse für Additive Manufacturing (AM) Formnext erweitert ihr inhaltliches Spektrum und setzt den Fokus verstärkt auf Verteidigung und Sicherheit. So findet im Rahmen der Formnext am 17. November 2026 erstmalig der Formnext Defence Summit in Frankfurt am Main statt. 

Die Formnext erweitert ihr  inhaltliches Spektrum und adressiert künftig gezielt die wachsende Bedeutung  additiver Technologien im Bereich Sicherheit und Verteidigung.(Bild:  Mesago)
Die Formnext erweitert ihr inhaltliches Spektrum und adressiert künftig gezielt die wachsende Bedeutung additiver Technologien im Bereich Sicherheit und Verteidigung.
(Bild: Mesago)

Die Veranstalter der Messe Formnext, Mesago, fokusieren sich in diesem Jahr auf  die wachsende Bedeutung additiver Technologien im Bereich Sicherheit und Verteidigung. Dabei steht die Rolle von industriellem 3D-Druck in Liefer- und Wertschöpfungsketten sowie dessen Beitrag zu resilienteren, flexibleren und leistungsfähigen Strukturen im Kontext der Sicherheit für die EU und NATO-Länder im Mittelpunkt. Hierzu findet im Rahmen der Formnext am 17. November 2026 auch erstmalig der Formnext Defence Summit in Frankfurt am Main statt. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Additive Manufacturing Defence Network (AMDefNet) konzipiert und organisiert. Der Verein hat das Ziel, Grundlagen für eine europäische Strategie zur Additiven Fertigung im Kontext von Security und Defence zu entwickeln und zu stärken. „Additive Fertigung bietet der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie entscheidende Vorteile: Sie ermöglicht resilientere Lieferketten, verkürzte Reaktionszeiten und eine flexible, bedarfsgerechte Produktion bis hin zu dezentralen Fertigungslösungen. Damit wird AM zunehmend zu einem strategischen Faktor in sicherheitsrelevanten Szenarien“, erklärt Martin Huber, Gründungsmitglied des Additive Manufacturing Defence Network.

Industriellen Anwendungen im Verteidigungs- und Sicherheitsumfeld

Das neue Format bringt Vertreter aus Militär, Politik, Industrie und Forschung zusammen und widmet sich zentralen Themen wie Supply Chain Management, Beschaffung, Logistik, Ausbildung, Standardisierung, Digitalisierung und Datenmanagement. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt dabei klar auf industriellen Anwendungen und System- sowie Zulieferstrukturen im Verteidigungs- und Sicherheitsumfeld. „Der enge Austausch zwischen Industrie, Technologietreibern, Politik und Militär ist ein wesentlicher Faktor für die europäische Sicherheit. Nur im Dialog lassen sich Anforderungen, Qualitätsstandards und Themen wie Cyber Security sowie resiliente Lieferketten wirkungsvoll weiterentwickeln,“ so Dr. Sascha Hartig, Gründungsmitglied und Member of Board of Directors des Additive Manufacturing Defence Network. „Die Formnext ist der internationale Treffpunkt der Additiven Fertigung. Hier kommen die zentralen Akteure aus Technologie, Industrie und Anwendung zusammen – ideale Voraussetzungen, um den Austausch zwischen AM-Industrie und sicherheitsrelevanten Bereichen gezielt zu stärken“, ergänzt Sascha F. Wenzler, Vice President Formnext.

Das Programm umfasst Keynotes und Fachvorträge, eine Paneldiskussion, sowie thematische Experience Areas mit Möglichkeiten zum direkten, praxisnahen Dialog zwischen den beteiligten Akteuren. Der Formnext Defence Summit verfolgt das Ziel, strategischen Austausch auf höchstem Niveau zu ermöglichen und die industrielle Implementierung Additiver Fertigung im Defence-Kontext gezielt voranzubringen. „Additive Fertigung gehört zu den Schlüsseltechnologien moderner Industrien. Mit dem Defence Summit schaffen wir einen dedizierten Rahmen, um die Bedeutung von AM für industrielle Anwendungen im sicherheitsrelevanten Umfeld sichtbar zu machen und den fachlichen Dialog zu fördern“, erläutert Petra Haarburger, President bei Mesago Messe Frankfurt GmbH.

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