CAD-Software Fehler frühzeitig erkennen

Redakteur: Juliana Pfeiffer

ISD hat das Service Pack 1 aus HiCAD 2012 vorgestellt. Mit dem Design Checker und der Zylinderstiftberechnung stehen neue Werkzeuge zur Verfügung, mit dem sich die Konstruktionsqualität erhöhen lässt und Zeit und Kosten durch frühzeitige Fehlererkennung reduzieren lassen.

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HiCAD 2012 Service Pack 1 – mit neuem Design Checker
HiCAD 2012 Service Pack 1 – mit neuem Design Checker
(Bild: ISD)

Mit dem Design Checker lassen sich sowohl komplette Konstruktionen als auch einzelne Bauteile oder –gruppen automatisch auf Einhaltung bestimmter Konstruktionsrichtlinien prüfen, z.B. auf fehlerhafte Feature, fehlerhafte Verschraubungen, leere Teile u.v.m. Treten Fehler auf, dann liefert HiCAD entsprechende Hinweise und Vorschläge.

ISD-seitig ist eine Reihe von Tests vordefiniert. Administratoren oder Anwender mit entsprechender Programmiererfahrung haben die Möglichkeit, eigene Test zu definieren und in den Design Checker zu integrieren. Die Tests verwenden die HiCAD .NET API und können in den Sprachen C# oder Python formuliert werden.

Tool berechnet Stabilität von Zylinderstift

Ebenfalls neu ist die Zylinderstiftberechnung. Dieses Tool prüft, ob ein zur Verbindung von Bauteilen eingesetzter Zylinderstift unter Einwirkung einer Scherkraft die nötige Stabilität gewährleistet oder versagt. Die Funktion berechnet die Schubspannung in der Scherfuge und den Mindestdurchmesser des Stiftes. Die Daten für die Berechnung können manuell eingegeben oder direkt aus der HiCAD-Konstruktion übernommen werden. Das Berechnungsergebnis wird in eine Excel-Datei ausgegeben. Dazu stehen entsprechende Excel-Vorlagen zur Verfügung. Aber auch individuelle, kundenspezifische Vorlagen lassen sich verwenden.

3D-Bauteile entlang einer Skizze verbiegen

Darüber hinaus bietet das Service Pack 1 zahlreiche weitere Neuheiten. Beispielsweise lassen sich jetzt alle/mehrere Modell- und Blattansichten einer Konstruktion in einem Schritt drucken. Zusätzlich können die Ansichten als Postscript-Dateien ausgegeben, bei Einsatz eines entsprechenden Interpreters automatisch in PDF-Dateien umgewandelt und auch in einem Dokument zusammengefasst werden. Ebenfalls neu ist Möglichkeit, 3D-Bauteile entlang einer Skizze zu verbiegen, verdrehen, verjüngen oder dehnen. Auch die Branchenfunktionen sind nochmals deutlich erweitert worden. Beispiele sind Biegezonen mit/ohne Segmentierung, die neue Offset-Funktion für Bleche, die neue Designvariante für Kreuzverbände mit Spannschloss/-element, die Prüf- und Reporting Tools zur wechselseitigen Überprüfung von Aufstellungsplan und R&I-Schema, neue Kataloge für Duromere und Elastomere sowie die Alucobond-Profilserie u.v.m. (jup)

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