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3D-Druck FDM-Technologie für Metall

| Redakteur: Dorothee Quitter

Der amerikanische 3D-Druckerhersteller Markforged präsentiert über seinen europäischen Händler Mark3D auf der Hannover Messe seine neueste Entwicklung, den 3D-Metalldrucker Metal X.

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Der 3D-Metalldrucker Metal X verwendet die Technologie ADAM (Atomic Diffusion Additive Manufacturing), die auf der bewährten FDM-Technologie basiert.
Der 3D-Metalldrucker Metal X verwendet die Technologie ADAM (Atomic Diffusion Additive Manufacturing), die auf der bewährten FDM-Technologie basiert.
(Bild: Mark3D)

3D-Druck Dieser 3D-Metalldrucker stellt eine Alternative zu anderen Metalldrucktechniken dar. Der Metal X verwendet die Technologie ADAM (Atomic Diffusion Additive Manufacturing), die auf der bewährten FDM-Technologie basiert, wodurch kein giftiger Metallstaub entsteht, denn das Metallpulver ist in einem Polymer enthalten. Auf den Druck folgt der Sinterprozess und das Ergebnis ist ein über Nacht gefertigtes Metallteil. Durch den Sinterprozess erfolgt eine Atomare Diffusion: Durch die Hitze verschieben sich die Atome leicht und verkleben. Dadurch erhält das Material eine hohe Festigkeit in alle Richtungen und eine Dichte von 99 bis zu 99,8 Prozent. Die Genauigkeit der Bauteile wird durch eine Laser-unterstütze Bauprozesskontrolle gewährleistet. Edelstahl wird als Material zuerst verfügbar sein. Titan, Werkzeugstahl, Inconel und Aluminium werden kurz darauf folgen. Die Materialeigenschaften sollen laut Mark3D weitgehend vergleichbar mit denen von Metallspritzgussteilen sein. (qui)

Hannover Messe 2018: Halle 6, Stand K30

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