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PU-Dichtung FDA-konforme PU-Schaumdichtung für direkten Lebensmittelkontakt

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Die neue Polyurethan-(PU-)Schaumdichtung von Sonderhoff aus der Produktfamilie Fermapor K31 hat die US-amerikanische FDA-Konformität erhalten. Sie gilt als anerkannter Standard für Lebensmittelverpackungen weltweit. Die Dichtung wird im FIPFG-Verfahren vollautomatisch, präzise und nahtlos in die Deckelnut von Fässern und Hobbocks appliziert.

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Das Bild zeigt den vollautomatischen, präzisen Eintrag der FDA-konformen PU-Schaumdichtung Fermapor K31 in die Nut von Kunststoff-Fassdeckeln auf einer Misch- und Dosieranlage.
Das Bild zeigt den vollautomatischen, präzisen Eintrag der FDA-konformen PU-Schaumdichtung Fermapor K31 in die Nut von Kunststoff-Fassdeckeln auf einer Misch- und Dosieranlage.
(Bild: Sonderhoff)

Sonderhoff bietet eine neue Polyurethan-(PU-)Schaumdichtung mit FDA-Konformität an: Fermapor K31. Sie wird als nahtlose Deckeldichtung von Lebensmittelbehältern mit einem Füllvolumen ab 2 l eingesetzt und ist für die Anwendung in direktem Kontakt mit wässrigen, sauren, alkoholischen, fetthaltigen und trockenen Lebensmittelrohstoffen geeignet. Das gilt auch für kalt oder heiß abgefüllte oder pasteurisierte Milch sowie für Milchprodukte. Das richtige Verhältnis der Kontaktfläche von Dichtungsoberfläche zu Füllvolumen muss dabei eingehalten werden.

Gemäß Verordnung (EU) Nr. 10/2011 (ehemals EG Nr.1935/2004):

  • Kontaktfläche maximal 100 cm² / 5600 cm³ (30 kg Füllgut) für wässrige, saure, alkoholische, fetthaltige und trockene Lebensmittel sowie Milch und Milchprodukte

Gemäß U.S. Food and Drug Administration (FDA):

  • Kontaktfläche maximal 35 mm² / dm³ für alle Lebensmittel
  • Kontaktfläche maximal 93 mm² / dm³ für fettfreie Lebensmittel

Die FDA-konforme Schaumdichtung Fermapor K31 für Lebensmittelverpackungen zeichnet sich laut Sonderhoff durch ein sehr gutes Migrationsverhalten der in der Rezeptur eingesetzten Dichtungswerkstoffe aus. Gutachten unabhängiger Prüfinstitute sollen bescheinigen, dass die für eine Gesamtmigration ermittelten Werte der Dichtungswerkstoffe unter dem Grenzwert der EU-Verordnung Nr. 10/2011 von 10 mg / dm² liegen. Der Geruch und Geschmack sowie das Aussehen und die Konsistenz der in Deckelfässern abgefüllten Lebensmittel ändern sich dabei nicht.

Mechanische Eigenschaften verbessert

„Mit der FDA-Konformität unserer lebensmittelgeeigneten Dichtung der Produktfamilie Fermapor K31 können wir erstmals unseren Kunden aus der Lebensmittelverpackungsindustrie weltweit die preislichen und technischen Vorteile einer PU-Schaumdichtung bieten“, sagt sich Peter Fischer, Marketingleiter bei Sonderhoff.

Die Polyurethan basierte Deckeldichtung soll sich zudem durch eine geringe Wasseraufnahme, optimale Haftung auf Kunststoff und Metall und ein hervorragendes Langzeitverhalten der Dichtwirkung auszeichnen. Die Schaumdichtung in der Deckelnut wird beim Verschließen der Verpackungsbehälter komprimiert und stellt sich nahezu vollständig wieder zurück. So soll die Dichtigkeit der Deckeldichtung langfristig bestehen bleiben.

Auch die mechanischen Eigenschaften konnte Sonderhoff weiterentwickeln. Speziell die Reißfestigkeit und Bruchdehnung konnten so verbessert werden. Selbst bei Stürzen, Stößen und Vibrationen sollen die mit Lebensmittelschaum von Sonderhoff abgedichteten Behälterdeckel dicht bleiben.

Vollautomatischer Dichtungseintrag im FIPFG-Verfahren

Der vollautomatische Applikationsprozess mit der FIPFG-Dichtungstechnik soll sich besonders bei mittleren und größeren Fertigungsserien sehr wirtschaftlich und effizient darstellen. Mit hoher Prozessstabilität seiner Dosieranlagen will Sonderhoff einen schnellen, präzisen und sauberen Materialeintrag in die Deckelnut sicherstellen.

Der Polyurethan basierte Dichtungsschaum Fermapor K31 härtet unter Raumtemperatur aus. Investitionen in Temperöfen sind nicht erforderlich und ein zusätzlicher Fertigungsschritt fällt damit weg. Das spart Zeit und Geld. (sh)

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