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3D-Druck Fast jeder zweite Maschinenbauer nutzt 3D-Druck

| Redakteur: Katharina Juschkat

Fast 50 % der Maschinenbauer setzen inzwischen auf 3D-Druck, das hat eine aktuelle Umfrage des VDMA ergeben. Dabei wird die Technologie schon lange nicht mehr nur für das Prototyping eingesetzt.

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Nicht nur in der Kunststofffertigung wird 3D-Druck immer öfter eingesetzt, so eine aktuelle Studie des VDMA.
Nicht nur in der Kunststofffertigung wird 3D-Druck immer öfter eingesetzt, so eine aktuelle Studie des VDMA.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Additive Fertigung ist längst nicht mehr nur für Prototypen im Einsatz, sondern setzt sich zunehmend als Fertigungstechnologie durch. Wie wichtig der 3D-Druck für viele Maschinenbauer inzwischen ist, zeigt eine aktuelle VDMA-Studie der Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing: In fast der Hälfte der befragten Unternehmen spielen 3D-Druck-Bauteile oder additive Fertigung eine Rolle. Viele weitere Maschinenbauer prüfen Einsatzmöglichkeiten.

3D-Druck im Prototyping und der Serienproduktion

Rainer Gebhardt, Leiter der Arbeitsgemeinschaft, erläutert: „Zwar handelt es sich dabei in vielen Fällen noch um relativ kleine Investitionen, einige Firmen kommen aber bereits auf eingesetzte Bauteilvolumen im sechsstelligen Euro-Bereich.“

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Auffällig dabei ist, dass sowohl Kunststoff-, als auch Metallfertigung rasch an Bedeutung gewinnen. Die Hälfte der befragten Unternehmen setzen ausschließlich Kunststoff-3D-Druck ein, ein Viertel beschäftigt sich nur mit Metallfertigung. Alle anderen befragten Unternehmen verwenden beide Rohstoffe. 3D-Druck als Prototyping nutzen 50 % der Firmen, die andere Hälfte der Unternehmen haben bereits Anwendungen in den Bereichen Serie, Werkzeug, Ersatzteile.

3D-Druck wird fester Bestandteil moderner Fertigungstechnologien

Dabei hält sich die 3D-Druck-Fertigung durch Dritte die Waage mit dem firmeninternen Einsatz von additiven Fertigungsverfahren. Die eigene Fertigung im Kunststoffbereich wird oft zum Einstieg in das Thema genutzt. Das Angebot von leistungsfähigen Dienstleistern wird dagegen als Möglichkeit genutzt, erste Serienteile einzusetzen. Gerade im Metallbereich starten Unternehmen erst nach erfolgreichen Entwicklungen mit Dritten in die eigene Fertigung, die mit höheren Investitionen verbunden ist.

“Additive Manufacturing entwickelt sich zu einem festen Bestandteil moderner Fertigungstechnologien. Die Entwicklung zu produktiveren und prozesssicheren Produktionssystemen und das wachsende Materialangebot beschleunigen diesen Trend,“ sagt Christoph Hauck, der Vorstandsvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing.

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