Signalsäule Etikettendrucksystem mit LED-Technik im Einsatz

Redakteur: M.A. Bernhard Richter

Ob Industrie, Dienstleistung oder Handel – Etikettierung oder Laserbeschriftung ist in nahezu jeder Branche unerlässlich. Dabei werden Bauteile, Einzelprodukte oder Produktgruppen, Kartons oder anderweitige Verpackungen beschriftet und eindeutig gekennzeichnet. Was das mit LED-Technik zu tun hat.

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Die LED-Signalsäule Kombi-Sign von Werma im Einsatz auf einer CAB-Etikettiermaschine.
Die LED-Signalsäule Kombi-Sign von Werma im Einsatz auf einer CAB-Etikettiermaschine.
(Bild: Werma)

Das Traditions- und Technologieunternehmen CAB ist Europas größter Hersteller von Etikettendrucksystemen. Dabei ist es für das Unternehmen unerlässlich, dass auch Zubehör- und Zukaufteile den eigenen Anspruch an Verfügbarkeit und Langlebigkeit erfüllen. Unter anderen deshalb setzt das Unternehmen auf die LED-Signalsäulen von Werma Signaltechnik.

Seit knapp drei Jahren ist Diplom-Ingenieur Alexander Nagel bei CAB in Karlsruhe tätig. Der 34-jährige ist in der Entwicklung und Konstruktion zuständig für die Neuentwicklung von Beschriftungslasern. Er betont, welche Werte für das Technologieunternehmen wichtig sind: „Wir sind stets auf der Suche nach Neuem. Diesen Anspruch haben wir auch an Zubehör- und Zukaufteile.“

Vielfältige Einsatzbereiche

„Bei uns bekommen sie alles zum Thema Beschriftung aus einer Hand – nicht nur Tischdrucker und Industrielösungen für Fertigungslinien, sondern auch Faserlaser für die Kennzeichnung von Bauteilen oder Werkstücken aus Metall oder Kunststoff“, sagt Guntram Stadelmann. Der technische Redakteur ist im Marketing bei CAB tätig und ergänzt: „Unsere Kunden sind in jeder denkbaren Branche tätig – schließlich gibt es überall Produkte oder Verpackungen, die zumindest temporär gekennzeichnet werden müssen.“

Alexander Nagel von CAB (links) und Guntram Stadelmann (rechts) begutachten die Etikettiermaschine und kommen überein: Die LED-Signalsäule Kombi-Sign 40 ist nicht nur deutlich heller, sondern auch sparsamer, wirtschaftlicher und langlebiger.
Alexander Nagel von CAB (links) und Guntram Stadelmann (rechts) begutachten die Etikettiermaschine und kommen überein: Die LED-Signalsäule Kombi-Sign 40 ist nicht nur deutlich heller, sondern auch sparsamer, wirtschaftlicher und langlebiger.
(Bild: Werma)

CAB und ihre Partner vertreiben an Unternehmen jedoch nicht nur Standardgeräte für Einzelbedürfnisse, sondern beraten auch. Zum Beispiel bei den skalierbaren Hermes-Systemlösungen: „Unser Portfolio an Applikatoren und Stempeln für die Etikettenübergabe ist ein Alleinstellungsmerkmal, denn damit können wir uns in die Serienfertigung integrieren“, fasst Nagel zusammen.

Druckerstatus dank Leuchtsignal

Das System „Hermes C“ ist dazu konzipiert, Etiketten in einem Arbeitsgang zweifarbig zu bedrucken und auf Produkte oder Verpackungen zu kleben. Diese Systeme kommen vorzugsweise bei der Kennzeichnung von Chemikalien und Gefahrstoffen zum Einsatz.

„Kommt es zu einer Störung am Etikettendrucksystem als Teil der Fertigungslinie, steht unter Umständen die komplette Linie still“, beschreibt Stadelmann die Anforderungen der Maschinenbauer, Logistik- oder Verpackungszentren.

Zur Sicherung der Prozesse ist es unerlässlich, dass der Bediener den Druckerstatus jederzeit einsehen kann. Die Signalsäulen von Werma zeigen auch Vorwarnungen oder Fehler an. So kann der Bediener auch aus der Entfernung seine Linie überwachen: Sieht er einen anderen Zustand als „grün“, ist er in der Lage, einzugreifen oder ein Backup-System zu aktivieren, um den Stillstand kurz zu halten oder ganz zu vermeiden.

CAB setzt dabei auf die klassischen Ampelfarben rot, gelb und grün: Leuchtet das rote Licht auf, wird eine Drucker- oder Etikettierstörung angezeigt und Handlungsbedarf ist notwendig. Die gelbe Leuchte weist darauf hin, dass die Etiketten oder die Transferfolie zu Ende gehen. Das grüne Licht signalisiert den betriebsbereiten Zustand.

„Heutzutage ist LED ein Muss“, antwortet Nagel auf die Frage, warum CAB die bestehende Lösung mit Glühbirnen durch ein Produkt mit LED-Technik abgelöst hat. Fündig wurde CAB in der modularen Signalsäulenfamilie Kombi- Sign 40. Deren Durchmesser von 40 mm ist gut für Gerätegrößen wie die Drucker und Etikettierer von CAB geeignet. Nützlich ist die gute Sichtbarkeit auch unter schwierigen Bedingungen. Nagel stimmt zu: „Bereits beim Testen der neuen Signalsäulen-Serie fiel uns die Helligkeit und Lichtausbeute der Signale auf.“ Grund für die gute Wahrnehmung ist die 360°-Abstrahlung der Omni-View-Kalotte. Die Außenriffelung ermöglicht ein blickwinkelunabhängiges Leuchtbild und somit können tote Winkel vermieden werden.

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Die Kombi-Sign 40 ist auf einfache und schnelle Montage ausgelegt. Nach dem „Poka Yoke Prinzip“ ist ein falsches Aufsetzen der Kalotten nicht möglich und es müssen keine Nachkorrekturen beim Positionieren vorgenommen werden. Weitere Aspekte wie die gut ablesbaren Anschlüsse, die geführten Schrauben sowie die haptische Rückmeldung erleichtern das Montieren auch unter schwierigen Bedingungen.

Bei CAB will man mit Werma den passenden Partner gefunden haben und wird auch zukünftig auf die LED-Säulen des schwäbischen Unternehmens setzen. (br)

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