Suchen

Additive Fertigung

End-to-End-Lösung für das selektive Lasersintern

| Redakteur: Dorothee Quitter

Sintratec hat mt Sintratec S2 ein Kompaktsystem für die industrielle additive Fertigung vorgestellt. Die End-to-End-Lösung integriert die Prozesse des Lasersinterns, des Entpulverns, der Materialaufbereitung und der Oberflächenbehandlung in einem geschlossenen und halbautomatischen System.

Firmen zum Thema

Das kompakte Lasersintersystem Sintratec S2 eignet sich sowohl für den Prototypenbau als auch für die Realisierung von kleineren und mittelgrossen Serien.
Das kompakte Lasersintersystem Sintratec S2 eignet sich sowohl für den Prototypenbau als auch für die Realisierung von kleineren und mittelgrossen Serien.
(Bild: D.Quitter/konstruktionspraxis)

Laut Sintratec sorgt die Laser Sintering Station, die über einen zylinderförmigen Druckraum mit neuem Heiz- und Belüftungskonzept verfügt, für gleichmässige und homogene Druckergebnisse. Mit der integrierten 4K-Kamera können Druckaufträge jederzeit live verfolgt und die Oberfläche der einzelnen Druckschichten in Echtzeit ausgewertet werden. Das präzise Laserscanning-System soll eine verbesserte Wiederholgenauigkeit und einen schnellen Druckprozess ermöglichen. Die Bedienung des 3D-Druck-Systems erfolgt intuitiv über einen modernen Touchscreen.

Bildergalerie

Die komplette Baukammer befindet sich in der Material Core Unit, die sich von der Laser Sintering Station bequem herausfahren lässt. Die Material Core Unit verfügt zudem über eine integrierte Pulvermischfunktion und gewährleistet ein speditives Pulver-Handling. Möchte der Anwender mehrere Materialien verarbeiten, kann das System mit einer zusätzlichen Material Core Unit erweitert werden. In der Material Handling Station wird sowohl gebrauchtes als auch überschüssiges Druckmaterial sauber für die Wiederaufbereitung gesammelt und gesiebt. Zu visuell ansprechenden SLS-Werkstücken mit verbesserter Oberflächengüte verhilft die Strahlkabine (Blasting Station). Die Polishing Sation, ein Magnet-Tumbler, versiegelt Oberflächenunreinheiten und gibt den gedruckten Komponenten einen glatten Finish. (qui)

Das könnte Sie auch interessieren:

SEMINARTIPP Im Seminar „3D-Druck in der direkten digitalen Fertigung“ der konstruktionspraxis-Akademie lernen die Teilnehmer verschiedene Verfahren des professionellen 3D-Drucks kennen und erhalten einen umfassenden Überblick zu den Entwicklungen, Möglichkeiten und Grenzen dieser Direct-Manufacturing-Technologie.
Anmeldung: www.b2bseminare.de/konstruktion/3d-druck-in-der-direkten-digitalen-fertigung

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 45699449)