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Hydraulikmotor Eine Maschine, den Berg zu durchsägen

| Redakteur: Katharina Juschkat

In Italien wurde der Tunnel der Autostrada Adriatica um einen Fahrstreifen erweitert. Um die Verkehrsbehinderungen möglichst gering zu halten, wurde ohne Unterbrechung gearbeitet. Zum Einsatz kam u.a. eine Bergsäge.

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Die achteinhalb Meter lange Bergsäge musste einiges aushalten: Staub, Hitze und Feuchtigkeit gehörten zu Dauerbelastungen.
Die achteinhalb Meter lange Bergsäge musste einiges aushalten: Staub, Hitze und Feuchtigkeit gehörten zu Dauerbelastungen.
(Bild: Palmieri S.p.A.)

Fahrstreifenerweiterungen sind ein häufiges Ärgernis für Autofahrer – Staus, Sperrungen und Behinderungen stören oft wochenlang. In Italien wurde jetzt in beeindruckender Leistung auf der Autostrada Adriatica der Montedomini-Tunnel von zwei auf drei Spuren erweitert – ganz ohne Unterbrechungen. Die Straße verbindet den Norden des Landes mit dem Stiefelabsatz und ist deshalb stark befahren.

Bei der Hafenstadt Ancona wurde dazu ein weiterer Tunnel in den schon bestehenden Tunnel gebaut, durch der der Verkehr während der Bauarbeiten fließen konnte. Zwischen den beiden Tunneldecken arbeiteten währenddessen Menschen und Maschinen.

Die Bergsäge sägt den neuen Tunnelboden

Ab der 3. Minute sieht man die Bergsäge im Einsatz

Zum Einsatz kamen beeindruckende Maschinen wie die Bergsäge, die die italienische Palmieri Group für das Projekt konzipierte. Die achteinhalb Meter lange Säge sägte den neuen Tunnelboden in den Berg. Die Bedingungen für die Technik waren extrem: Staub, Hitze und Feuchtigkeit musste die Maschine aushalten.

Palmieri entschied sich beim Antrieb der Säge für einen Hägglunds-Hydraulikmotor und ein geschlossenes hydraulisches System von Rexroth, durch das zwei Axialkolben-Verstellpumpen das Fluid pumpten. (kj)

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