Mikroroboter
Ein Regenwurm als Roboter

Von Henrik Bork*

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Chinesische Wissenschaftler haben einen Regenwurm-Roboter entwickelt, der zur Inspektion von Leitungen und Röhren eingesetzt werden soll. Wie sein Vorbild aus der Natur, soll auch die Roboter-Variante erstaunliche Fähigkeiten aufweisen.

Ein Regenwurm als Vorbild: Der chinesische Regenwurm-Roboter hat künstliche Muskeln aus dielektrischen Elastomer-Aktoren, die über Stromstöße zur Kontraktion gebracht werden können. Damit kriecht der High-Tech-Wurm mit einer Geschwindigkeit von 1,19 Körperlängen pro Sekunde vorwärts.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Ein Regenwurm als Vorbild: Der chinesische Regenwurm-Roboter hat künstliche Muskeln aus dielektrischen Elastomer-Aktoren, die über Stromstöße zur Kontraktion gebracht werden können. Damit kriecht der High-Tech-Wurm mit einer Geschwindigkeit von 1,19 Körperlängen pro Sekunde vorwärts.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Chinesische Wissenschaftler haben sich von der Natur inspirieren lassen: An der Qinghua-Universität in Peking hat man einen Regenwurm-Roboter zur Inspektion von Leitungen und Röhren entwickelt. Nur 47 mm lang und weniger als 10 mm breit sei der von echten Regenwürmern inspirierte Mikroroboter, berichtet das chinesische Roboter-Fachportal Gongye Jiqiren. Zu sehen ist er im Youtube-Video der South China Morning Post.

Fortbewegung dank dielektrischer Elastomer-Aktoren

Ähnlich wie seine Vorbilder in der Natur hat auch der neue Roboter erstaunliche Fähigkeiten. Er hat „künstliche Muskeln aus dielektrischen Elastomer-Aktoren“, die über Stromstösse zur Kontraktion gebracht werden können und den High-Tech-Wurm dann mit einer Geschwindigkeit von 1,19 Körperlängen pro Sekunde vorwärts kriechen lassen.