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EN ISO 14119

Ein praxisorientierter Ansatz bei der Auswahl einer Schutztürabsicherung nach der EN ISO 14119

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Schutz vor Umwelteinflüssen

Das letzte explizit genannte Kriterium der Norm ist die Prüfung, ob die gewählten Verriegelungseinrichtungen den Umwelteinflüssen am Einbauort standhalten. Hierunter können Kriterien wie Schutz gegen eindringende Flüssigkeiten (Schutzart IP), Staub oder EMV fallen. Wenn alle genannten Punkte berücksichtigt wurden, kann ein Anwender sicher sein, die neue EN ISO 14119 zu erfüllen, und kann somit bezüglich der Verriegelungseinrichtungen auch das CE-Zeichen an der Maschine anbringen. Denn diese neue Norm ist als Nachfolger der EN 1088 harmonisiert und erlaubt somit die Vermutungswirkung für die Maschinenrichtlinie. Noch lässt sich allerdings auch die bisher geltende EN 1088 heranziehen, da diese noch bis zum 30.4.2015 gilt.

Auf den Punkt gebracht: Beim Einsatz der Sicherheitsschalter mit Verriegelung oder mit Zuhaltung ändert sich durch die neue Norm eigentlich nicht besonders viel. Es wird lediglich deutlich klarer gemacht, wie eine solche Einrichtung auszuwählen und letzten Endes zu betreiben ist. (ud)

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Zum Thema elektromechanische Sicherheitsschalter mit Zuhaltungen ist bei Euchner eine Übersicht mit dem Titel „Bewährtes bleibt sicher“ erhältlich, die Sie hier herunterladen können. Hier finden sich Tipps zur Beurteilung der Sicherheitstechnik, aber auch zur Berechnung beispielsweise mit der Software Sistema.

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Über den Autor

 Ute Drescher

Ute Drescher

Chefredakteurin, konstruktionspraxis – Alles, was der Konstrukteur braucht