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Medizinische Druckluft Druckluftspezialist reagiert auf erhöhte Nachfrage

Redakteur: Katharina Juschkat

Medizinische Druckluft ist zu Zeiten der Coronakrise gefragt wie nie: Sie dient unter anderem zur Beatmung von Menschen auf der Intensivstation. Druckluftspezialist Boge reagiert auf die sprunghaft angestiegene Nachfrage.

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Für die künstliche Beatmung im Krankenhaus braucht es medizinische Druckluft von höchster Qualität – trocken, öl- und keimfrei.
Für die künstliche Beatmung im Krankenhaus braucht es medizinische Druckluft von höchster Qualität – trocken, öl- und keimfrei.
(Bild: ©Vadim - stock.adobe.com)

Das Coronavirus SARS-CoV-2 versetzt die Gesellschaft in den Ausnahmezustand. Gemeinschaftsziel ist es, das Gesundheitssystem mit der Versorgung kritischer COVID-19-Fälle nicht zu überfordern – und gleichzeitig die Kapazität in Krankenhäusern noch zu erhöhen.

Daran beteiligt ist auch der Druckluftspezialist Boge aus Bielefeld. Medizinische Druckluft ist derzeit sehr nachgefragt, denn sie dient unter anderem zur Beatmung von Patienten auf der Intensivstation und für den Betrieb medizinischer Ausrüstung. Boge ist Lieferant für Anlagenbauer und Gerätehersteller der Medizintechnik – und bearbeitet Aufträge aus diesem Sektor derzeit mit höchster Priorität.

Warum medizinische Druckluft so wichtig ist

Geräte von Boge eignen sich für die Erzeugung medizinischer Druckluft in höchster Qualität, darunter etwa die Kolbenkompressoren der SC TopAir- und der PO-Baureihen, die C- und S-Schraubenkompressoren sowie die Scrollkompressoren der EO-Baureihe.
Geräte von Boge eignen sich für die Erzeugung medizinischer Druckluft in höchster Qualität, darunter etwa die Kolbenkompressoren der SC TopAir- und der PO-Baureihen, die C- und S-Schraubenkompressoren sowie die Scrollkompressoren der EO-Baureihe.
(Bild: Boge Kompressoren)

Medizinische Druckluft ist ein Arzneimittel. Sie muss als lebenserhaltendes Gas in Krankenhäusern rund um die Uhr ohne Ausfallrisiko und in höchster Qualität verfügbar sein. Um Patienten auf Intensivstationen künstlich zu beatmen, muss die Atemluft absolut rein sein – also trocken, öl- und keimfrei. Dafür sorgen Kompressoren, wie sie etwa Boge herstellt. Zudem trocknen Aufbereitungseinheiten die Luft siebenstufig und reinigen sie zusätzlich.

Um die durchgehende Verfügbarkeit der Druckluft zu gewährleisten, sind Druckluftanlagen in Kliniken mindestens dreifach redundant angelegt. Zugleich gelten strenge Brand- und Lärmschutzvorgaben. Denn allein normativ muss die Druckluftanlage in Kliniken für den Extremfall ausgelegt sein. Der tritt bei der gleichzeitigen Versorgung ungewöhnlich vieler Patienten ein – wie sie in der aktuellen Lage weltweit zu erwarten und regional bereits Realität ist.

Druckluft-Nachfrage steigt sprunghaft an

Die Nachfrage nach medizinischer Druckluft steigt wegen der zunehmenden Zahl von COVID-19-Patienten derzeit sprunghaft an. „Wir bei Boge setzen alles daran, die Produktion unserer entsprechenden Maschinen und Geräte zu intensivieren“, sagt Michael Rommelmann, Technischer Geschäftsleiter bei Boge.

Zusätzlich hat das Unternehmen einen Coronakrisenstab eingerichtet, der die Entwicklung rund um das Coronavirus sehr genau verfolgt und entsprechende Vorkehrungen getroffen hat und weiter trifft. Über verschiedene Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, das Vorliegen von Notfallplänen und weitere Maßnahmen kann Boge seinen Geschäftsbetrieb weiterhin aufrechterhalten.

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