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Stadt, Land, mobil

Drei visionäre Ideen zur Mobilität von morgen gekürt

| Redakteur: Sandra Häuslein

Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zeichneten visionäre Ideen zur Mobilität von morgen aus: darunter eine Sharing-Lösung, die private Fahrten in den Gütertransport integriert, konfigurierbare Multifunktionswagen und ein digitales Prämienmodell zur vermehrten Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel.

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Drei visionäre Ideen zur Mobilität von morgen gekürt (v.l.n.r.): Dorothee Bär, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur; Florian Hoedt, AMICUS; Sophie M. Lohring, Hokus Pokus Kombibus; David Pereira van Loock, Grüne Meile; Ute Weiland, Geschäftsführerin der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“.
Drei visionäre Ideen zur Mobilität von morgen gekürt (v.l.n.r.): Dorothee Bär, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur; Florian Hoedt, AMICUS; Sophie M. Lohring, Hokus Pokus Kombibus; David Pereira van Loock, Grüne Meile; Ute Weiland, Geschäftsführerin der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“.
(Bild: Deutschland - Land der Ideen/Juliane Eirich)

Wie vielfältig und kreativ Deutschland zur zukünftigen Mobilität in der Stadt und auf dem Land denkt, hat ein Online-Ideenwettbewerb des Deutschen Mobilitätspreises gezeigt. Unter dem Titel „Stadt, Land, mobil – Müssen wir wohnen, wo wir mobil sind, oder können wir mobil sein, wo wir wohnen?“ konnten im Herbst 2016 alle Bürgerinnen und Bürger ihre Visionen und Impulse zur Mobilität von morgen über das Ideenportal des Deutschen Mobilitätspreises einreichen. Dorothee Bär, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur und Juryvorsitzende, ehrte nun gemeinsam mit Ute Weiland, Geschäftsführerin der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“, die drei innovativsten Ideen im Bundesverkehrsministerium in Berlin. Die Preisträger erhielten Prämien im Gesamtwert von 6000 Euro.

Dies sind die drei Preisträger des Ideenwettbewerbs des Deutschen Mobilitätspreises 2016:

Von Carsharing, Kombibussen und grünen Meilen

  • 1. Preis (3000 Euro): AMICUS – A smart community driven supply for rural areas, Florian Hoedt, Höxter – Eine digitale, auf dem Sharing-Gedanken basierende Lösung integriert private Fahrten in den Gütertransport und verbessert so die Versorgungssituation in ländlichen Regionen. Weitere Infos dazu gibt es hier.
  • 2. Preis (2000 Euro): Hokus Pokus Kombibus – Bedarfsgerechter Logistikdienst für dünn besiedelte Regionen, Sophie M. Lohring, Brandenburg an der Havel – Mit vernetzten und flexibel konfigurierbaren Multifunktionsfahrzeugen entsteht ein intelligentes Logistik- und Dienstleistungssystem für ländliche Regionen. Weitere Infos dazu gibt es hier.
  • 3. Preis (1000 Euro): Grüne Meilen – Gesellschaftliche Stärkung des Umweltverbundes, David Pereira van Loock, Nürnberg – Um eine nachhaltige Mobilität attraktiver zu gestalten, eignet sich eine Applikation, die erstrebenswerte Wegeketten im Sinne des Umweltverbundes definiert und diese, ähnlich wie im Flugverkehr, mit sogenannten „Grünen Meilen“ honoriert. Weitere Infos dazu gibt es hier.

Ganz neue, herausragende Ansätze entdecken

Die Wettbewerbsjury hat die drei Siegerideen aus insgesamt 70 Einreichungen ausgewählt. Dorothee Bär sagte anlässlich der Siegerbekanntgabe: „Wir haben drei Preisträger ausgezeichnet, die visionäre Lösungsansätze für Herausforderungen der zukünftigen Mobilität entwickelt haben. Sie zeigen, dass intelligent eingesetzte technische Innovationen einen hohen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen können. Dank der Digitalisierung schaffen wir so die nahtlose Vernetzung von Städten und ländlichen Regionen, nicht nur im Internet, sondern gerade auch in der Mobilität.“

„Vor allem die Kreativität und der Innovationsgrad der eingereichten Ideen haben gezeigt, wie hochaktuell das Thema ist – auch innerhalb der Bevölkerung. Ein solch offener Online-Wettbewerb ermöglicht es, ganz neue, herausragende Ansätze zu entdecken", sagt Ute Weiland. (sh)

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