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Simulation in der Entwicklung

Drei Produktneuheiten aus dem Bereich Simulation

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Heute stellen wir Ihnen drei neue Produkte für die Simulation vor, die die Entwicklung von Fahrzeugen vereinfachen und verbessern sollen. Mit der neuen Version der Mehrkörpersimulation Adams etwa können virtuelle Prototypen kompletter Fahrzeuge rasch aufgebaut und getestet werden.

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Hier stellen wir drei Neuheiten aus der Simulation vor, mit denen die Entwicklung von Fahrzeugen vereinfacht wird.
Hier stellen wir drei Neuheiten aus der Simulation vor, mit denen die Entwicklung von Fahrzeugen vereinfacht wird.
(Bild: IPG Automotive)

1. Schneller zum Berechnungsergebnis

Die Version 2019 der Mehrkörpersimulationsoftware Adams von MSC Software erweitert die Funktionalitäten von Adams Car, dem Tool für die Fahrdynamiksimulation in der Autoindustrie. In Adams Car können Entwicklungsteams virtuelle Prototypen kompletter Fahrzeuge rasch aufbauen und testen. Adams 2019 enthält neue Funktionalitäten, um Abläufe zu straffen und so die Produktivität des Berechners zu erhöhen. Ein Beispiel ist die Einführung von Ereignis-Sets, einer benutzerdefinierten Zusammenstellung von relevanten Fahrereignissen. Diese Sets können in anderen Projekten weiterverwendet werden. So können alle Teammitglieder von denselben Bedingungen ausgehen.

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2. Simulationssoftware bietet neue Funktionen für den virtuellen Fahrversuch

Ob physikalisches Lidarsensormodell, High-Performance Computing mit mehreren GPUs oder das Training von künstlicher Intelligenz mithilfe von semantischer Segmentierung – das Release 8.0 der Car-Maker-Produktfamilie wartet mit zahlreichen Erweiterungen auf. Simulation Mit dem Release 8.0 der Car-Maker-Produktfamilie knüpft IPG Automotive an die hohen Absicherungsanforderungen an neue Systeme im Bereich Fahrerassistenz und automatisierte Fahrfunktionen an und erweitert sein Sensorportfolio um das Sensormodell Lidar RSI. Das neue Modell aus der Klasse der Raw Signal Interfaces (RSI) macht die detaillierte Abbildung von Lidarsensoren möglich. Somit steht Anwendern nun für sämtliche reale Sensortechnologien ein virtuelles Modell in Car-Maker zur Verfügung. Um das neue Lidar RSI sowie die existierenden Sensormodelle performant einsetzen zu können, ist es mit dem Release 8.0 nun möglich, mehrere GPUs parallel zu nutzen.

3. Zylinderkomponenten mit Simulation optimieren

Die neue Software Prime 3D von Tenneco verkürzt die Entwicklung von Zylinderkomponenten für Motoren um bis zu 70 %, heißt es. Das Simulationstool ermöglicht es, ein rein physikalisches Simulationsmodell des Kolben-Ring-Systems unter realen Motorbetriebsbedingungen während des Entwicklungsprozesses zu verwenden. So sollen sich Kolben- und Kolbenringdesigns bereits frühzeitig optimieren und Emissionen sowie Kraftstoffverbrauch zielgerichtet minimieren lassen. Alleinstellungsmerkmal der Software sei die Kombination einer exakten Simulation des Gasflusses unter den Bedingungen des physikalischen Verhaltens der Zylinderkomponenten.

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