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Drahtloses E/A-System erleichtert das Engineering
Erfahrungen mit dieser Funktechnologie in vorhandenen Anlagen können Anlass sein, bei zukünftigen Investitionen bewegte Signalkabel von Anfang an zu vermeiden, auch unter dem Aspekt von weniger Aufwand und höherer Flexibilität. Gerade im Sondermaschinenbau, der von anwendungsspezifischen, individuellen Lösungen gekennzeichnet ist, verlangen jedes Signalkabel und jede Feldbusstruktur Engineeringaufwand und Inbetriebnahmezeit. Konventionelle elektrische Signalverbindungen werden in einem drahtlosen E/A-System weitgehend durch Funkverbindungen ersetzt, so dass die Planung von Installationswegen entfällt und Feldgeräte flexibler einsetzbar sind.
Die Zuordnung der IP67-Module zur Basisstation erfolgt beispielsweise im WISA-System per Tastendruck: Im Konfigurationsmodus wählt der Anwender an der Basisstation die gewünschte Adress-Nr. aus, die er dem E/A-Modul durch Betätigung seines Bedientasters zuweist. Diese Konfigurationsdaten bleiben in den Feldgeräten unverlierbar abgelegt.
Mit Hilfe einer sogenannten Wink-Funktion lässt sich die Adresse eines E/A-Moduls in der Basisstation anzeigen und umgekehrt führt die Auswahl einer Adresse an der Basisstation zum Blinken einer grünen LED des relevanten Feldgeräts. Die aktuelle Konfiguration der Basisstation kann in der Steuerung gespeichert werden um wechselnde Konfigurationen (z.B. Werkzeugwechsel) und eine automatische Neukonfiguration bei einem Gerätetausch zu unterstützen.
WISA-Protokoll belegt nur einen minimalen Frequenzbereich
Das WISA-Protokoll belegt nur einen minimalen Frequenzbereich selbst beim Vollausbau mit bis zu 120 Funksensoren. Die verwendeten Frequenzen wechseln bei jedem Funkzyklus. Kombiniert mit einer geringen Sendeleistung gewährleisten diese Maßnahmen einen störungsfreien Parallelbetrieb mit anderen drahtlosen Technologien wie beispielsweise WLAN, Bluetooth, WirelessHART und Zigbee.
Verschiedene WISA-Systeme in einer Fertigungshalle unterscheiden sich durch ihre sogenannten „Cell-IDs“. Diese individuelle Kennung stellt sicher, dass die installierten drahtlosen E/A-Module einer Basisstation eindeutig zugeordnet werden und eine Verwechslung ausgeschlossen ist, selbst wenn sich die Funkbereiche benachbarter Systeme überlagern.
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