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Kupplung Distanzkupplungen sichern optimalen Rundlauf in dynamischen Antrieben

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Überall wo weit auseinanderliegende Achsen synchronisiert werden müssen, überbrücken die spielfreien Distanzkupplungen von KBK Antriebstechnik große Abstände. Sie gleichen Wellenversatz und Schwingungen in dynamischen Anwendungen aus und sollen so eine kraftschlüssige Verbindung bei einfacher Bedienung sicherstellen.

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Distanzkupplungen von KBK kommen ohne aufwändige Zwischenlagerung aus und sollen ein hohes Maß an Rundlaufgenauigkeit sicherstellen.
Distanzkupplungen von KBK kommen ohne aufwändige Zwischenlagerung aus und sollen ein hohes Maß an Rundlaufgenauigkeit sicherstellen.
(Bild: KBK)

Die KBK-Distanzkupplungen der Baureihen DRB und DRE zeichnen sich laut der KBK Antriebstechnik GmbH durch ein bis zu 3 m langes Präzisionsrohr aus leichtem Aluminium mit sehr hohen Steifigkeitswerten aus. Es verbindet weit auseinanderliegende Wellen ohne aufwändige Zwischenlagerung und soll so ein hohes Maß an Rundlaufgenauigkeit in Antrieben mit mittleren Drehmomenten in Bereichen von 4,5 Nm bis 500 Nm bzw. 12,5 Nm bis 525 Nm sicherstellen. Die überlangen Kupplungen mit Außendurchmessern von 30 mm bis 122 mm sind für Wellendurchmesser von 4 mm bis 65 mm ausgelegt. Sie sind optional auf Anfrage auch komplett aus Edelstahl und als längere Ausführungen bis 6 m lieferbar.

Torsionssteif und spielfrei

Die besonders torsionssteifen DRB-Kupplungen bestehen aus einem Zwischenrohr, das an beiden Enden mit Bälgen aus Edelstahl versehen ist. Die Metallbälge sollen lateralen, axialen und angularen Wellenversatz bei geringen Rückstellkräften ausgleichen. Zudem sollen sie die Belastung der Kugellager in hochdynamischen Antrieben auf ein Minimum reduzieren und damit die Präzision, die auch die DRE-Distanzkupplungen auszeichnet, erreichen.

Mit Kupplungen vom Typ DRE geschieht die Übertragung des Drehmoments spielfrei durch beidseitige Elastomersterne aus Polyurethan. Als Ausgleichselemente der Distanzkupplung ermöglichen sie, Schwingungen effizient abzubauen. Die Zahnkränze stehen in verschiedenen Shorehärten zur Verfügung – je nachdem ob der Einsatz der Kupplungen hohe oder niedrige Torsionssteifigkeiten fordert.

Die Halbschalenausführung der Naben beider Baureihen soll eine einfache Montage und Inbetriebnahme ermöglichen. Die festen Nabenhälften lassen sich hierzu auf die Wellenzapfen auflegen, während die jeweils andere Hälfte montiert wird. Auf Kundenwunsch sind alle anderen Anbindungsarten wie Klemmnaben oder Innenkonusverbindungen bzw. Sonderanfertigungen möglich. (sh)

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