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Werkstoffverbund Direktverbund von Kunststoff und Kautschuk

| Redakteur: Dorothee Quitter

Durch die K&K-Technologie werden bei Evonik Kunststoff- und Kautschukkomponenten eines Bauteils ohne Vorbehandlung und vor allem ohne Auftrag eines Haftvermittlers stoffschlüssig miteinander verbunden.

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Die innere Komponente aus VESTAMID HTplus R1033 kann mit dem äußeren HNBR-Elastomer ohne Haftvermittler stoffschlüssig verbunden werden und ermöglicht so hochpräzise Bauteile für den Kühlkreislauf im Auto.
Die innere Komponente aus VESTAMID HTplus R1033 kann mit dem äußeren HNBR-Elastomer ohne Haftvermittler stoffschlüssig verbunden werden und ermöglicht so hochpräzise Bauteile für den Kühlkreislauf im Auto.
(Bild: Evonik)

Dazu muss der eingesetzte Kunststoff speziell für diesen Zweck entwickelt sein wie Vestamid HTplus R1033 (PPA) von Evonik. Das neu entwickelte HNBR-Elastomer von Kaco zeigt als Bauteilpartner eine hervorragende Ausgangshaftung. Durch den Direktverbund wird verhindert, dass sich Dimensionen im Inneren des Bauteils durch den Auftrag eines Bindemittels undefiniert verändern, was bei geringen Toleranzen nicht akzeptiert werden kann. Die hohe Chemikalienbeständigkeit des PPA sorgt beim Einsatz des Bauteils im Kühlkreislauf von Automobilen für Dimensionsstabilität. Für die stabile Haftung zum Elastomer im Medienkontakt und unter Temperaturbelastung wurde Vestamid HTplus R1033 besonders ausgerüstet. Auch bei der Elastomervulkanisation für den Verbund zeigt sich das Kunststoffteil dimensionsstabil, so dass eine reibungslose Funktion des Bauteils in Abhängigkeit vom Verfahrweg über eine Million Schaltzyklen ermöglicht wird. (qui)

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