Digitaler Zwilling Digitaler Zwilling in der industriellen Fertigung: Es fehlt an Strategie

| Aktualisiert am 18.01.2021Redakteur: Juliana Pfeiffer

In einer gemeinsamen Studie haben das Fraunhofer IPK und die MSG Systems AG Digitale Zwillinge in der fertigenden Industrie untersucht. Erste Erkenntnis: es existieren zwar bereits Konzepte für den Digitalen Zwilling, aber keine durchgängige Strategie.

Das Digital Twin Readiness Assessment zeigt: Die Mehrheit der Unternehmen sind beim Thema Digitaler Zwilling noch in der Konzeptionsphase.
Das Digital Twin Readiness Assessment zeigt: Die Mehrheit der Unternehmen sind beim Thema Digitaler Zwilling noch in der Konzeptionsphase.
(Bild: ©Monopoly919 - stock.adobe.com)

Mit der Studie zum Digitalen Zwilling wollten das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK und die MSG Systems AG eine neuartige und innovative Methode vorstellen, um den Reifegrad eines Unternehmens in Bezug auf folgende Dimensionen zu bewerten:

  • Verständnis und Einsatz
  • Zielbild und Konzept
  • Umsetzung

60 % der befragten Unternehmen mit mehr als 50.000 Mitarbeitende

Im Rahmen der Studie wurden insgesamt 26 Unternehmen aus der fertigenden Industrie in der DACH-Region interviewt. Von den befragten Unternehmen sind 42 % Zulieferer aus dem Mobilitätsbereich. Fast 60 % der Unternehmen haben mehr als 50.000 Mitarbeitende. Als Aufgabenbereich geben 35 % der Befragten an, im IT-Bereich zu arbeiten und 27% mit der Produktentwicklung zu beschäftigen.