Kunststoff Die Produktentwicklung beschleunigen

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Unter dem Motto "Produktentwicklung weiter gedacht … mit weniger, mehr erreichen! Schnell!" fand Anfang April das 2. Kunststoff-Konstruktions-Symposium von Proto Labs statt. Während der eintägigen Veranstaltung wurde das Thema der Prototypenherstellung aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

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Thomas Langensiepen, Country Manager für den deutschsprachigen Raum bei Proto Labs, begrüßte die Teilnehmer zum zweiten Kunststoff-Konstruktion-Sysmposium.
Thomas Langensiepen, Country Manager für den deutschsprachigen Raum bei Proto Labs, begrüßte die Teilnehmer zum zweiten Kunststoff-Konstruktion-Sysmposium.
(Bild: M. Zwettler, konstruktionspraxis)

SpitzmarkeProto Labs mit Sitz im britischen Shropshire hat die Wirtschaftlichkeit und die Lieferzeiten, die mit der Herstellung von Prototypenteilen und Kleinserien verbunden sind, radikal verändert. Das Unternehmen bietet zwei unterschiedliche Dienstleistungen an: Firstcut liefert gefräste Teile (ideal bei Mengen zwischen 1 und 10 Teilen) mit einer Auswahl von über 30 für die Produktion bestimmten Werkstoffen, einschließlich Aluminium und Messing; Protomold liefert spritzgegossene Kunststoffteile (ideal bei Mengen zwischen 10 und 10.000+) in fast jedem produktionsfähigen Material. Mithilfe eines webbasierten Angebotssystems können Kunden eine detaillierte Ausführbarkeitsanalyse und eine genaue Ermittlung des Gesamtproduktionspreises innerhalb weniger Stunden erhalten.

Auf dem 2. Kunststoff-Konstruktions-Symposium im Meilenwerk Böblingen ging es zunächst um das vielseitige Thema des Materialauswahlprozesses bei Kunststoffteilen. Wie Robin Siegmann von Proto Labs ausführte, unterstützt das Unternehmen seine Kunden dabei, den richtigen Werkstoff für jede Anwendung zu finden.

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Best Practices von Anwender und Partnern

In dem Kundenbericht "Von der Idee zur Kleinserie" erläuterte Thomas Meffle, Geschäftsführer der HIC-Inno-Tec GmbH, wie Proto Labs das Unternehmen bei der Entwicklung und Konstruktion eines Steuerpults unterstützte. In dem Projekt wurden Prototypen mittels 3D-Druck gefertigt, sodass schließlich die fertigungsgerechte Gestaltung und Auswahl des Fertigungsverfahrens fundiert erfolgen konnte.

Das Thema Produktdatenmanagement erörterte Christoph Kummer von der Keytech Süd GmbH; mit den PLM-Lösungen für durchgängiges Datenmanagement im Engineering steigern Anwender ihre Effizienz. In die Software ist auch die Bauteilsuche von Cadenas integriert, sodass Konstrukteure das Rad nicht immer wieder neu erfinden müssen, sondern anhand der geometrischen Bauteilsuche nach ähnlichen Produkten suchen können.

Mit dem Thema Prozess- und Beschaffungsoptimierung für lasergeschnittene Bleche und Rohre machte das Unternehmen 247 Tailor Steel vertraut. Mit dem System Sofia können Anwender in zwei Minuten von der DXF-, DWG- oder STP-Datei zum Angebot kommen. Schließlich referierte Robin Siegmann von Proto Labs darüber, wie CNC-Frästeile und Spritzgussteile in 1 bis 3 Werktagen erstellt werden. (mz)

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