Linearsystem CPMT-Hubsäule für mehr Effizienz im Klinikbereich

Steigende Patientenzahlen, höheres Lebensalter, größeres Körpergewicht: Faktoren, die dem medizinischen Personal immer mehr abverlangen. Um den Arbeitsalltag zu erleichtern und die Effizienz des Krankenhausbetriebs zu optimieren, hat SKF die CPMT-Hubsäule für medizinische Anwendungen entwickelt.

Firmen zum Thema

Die CPMT-Hubsäulen von SKF hat ein geringes Einbaumaß bei erhöhter Nennkraft.
Die CPMT-Hubsäulen von SKF hat ein geringes Einbaumaß bei erhöhter Nennkraft.
(Bild: SKF)

Die CPMT-Hubsäule von SKF ist eine platzsparende Hebevorrichtung, die von allen Seiten den ungehinderten Zugang zum Patienten ermöglicht. Dadurch sorgt sie für ebenso ergonomisches wie sicheres und zudem zeitoptimiertes Arbeiten. So stellt die Ein-Säulen-Lösung ein Hilfsmittel für den täglichen Klinikbetrieb dar.

Durch eine Druckkraft von bis zu 6000 N können Patienten mit einem Gewicht von bis zu 450 kg auf dem jeweiligen Behandlungstisch oder -stuhl untersucht werden. Um die nötige Sicherheit zu gewährleisten, ist die CPMT-Hubsäule bis zu 15.000 N statischer Belastung selbsthemmend. Das bedeutet, dass sie bis zu dieser Last die vorgegebene Position hält – selbst bei Stromausfall. Alle angegebenen Belastungsdaten wurden bereits mit einem vierfachen Sicherheitsfaktor beaufschlagt.

Bildergalerie

Minimale Einbaumaße bei ausreichend Hub

Gemäß „Americans With Disabilities Act“ (US-ADA) ist zudem eine gesetzliche Einstiegshöhe von 17 bis höchstens 19 Zoll erforderlich. Um diesen Vorgaben zu entsprechen und auch Patienten mit eingeschränkter Mobilität einen bequemen Einstieg zu ermöglichen, weist die CPMT ein minimales Einbaumaß von nur 320 mm auf. Gleichzeitig ist aber ausreichend Hub vorhanden: bis zu 600 mm. Das ermöglicht dem behandelnden Personal das ergonomische Arbeiten am Patienten. Zudem verfügt die Hubsäule über eine erhöhte Verfahrgeschwindigkeit von bis zu 34 mm/s, um die Behandlungseffizienz zu steigern.

Für Hersteller von Behandlungstischen und -stühlen bietet die Hubsäule Flexibilität im Design sowie bei Versorgungsspannung, Verkabelung und Stecker. Hinzu kommt, dass sich am Schutzrohr der Säule beispielsweise auch zusätzliche Bohrungen zur Montage weiterer Anbauteile anbringen lassen.

Hubsäule, Steuerung und Bediengerät als Systemlösung

Der Kunde hat die Wahl zwischen einem Plug-and-Play-System von SKF (welches neben der CPMT-Hubsäule auch die Steuerung sowie ein Bediengerät beinhaltet) und der Möglichkeit, eine eigene Steuerung zu verwenden. Die Systemlösung von SKF ermöglicht es dem Konstrukteur, zusätzliche Aktuatoren (zum Beispiel zum Heben und Senken von Kopf- und/oder Fußablage) oder auch weitere Hubsäulen in die Steuerung einzubinden. Der für die Steuerung zu hinterlegende Parametersatz kann aus einer Sammlung von Standard-Parametersätzen gewählt oder individuell auf die Applikation angepasst, sprich: kundenspezifisch, von SKF erstellt werden.

Je nach Anwendung stehen dem Kunden zwei Versionen der CPMT-Säule zur Verfügung:

  • Die Variante CPMT-S bietet maximalen Hub bei minimalem Einbaumaß.
  • Die Variante CPMT-M ermöglicht die Aufnahme von maximalen dynamischen und statischen Momentenlasten bei einem größeren Einbaumaß. Sie kann statische Momente von bis zu 3000 Nm und dynamische bis zu 1400 Nm aufnehmen.

Die CPMT-Hubsäule entspricht folgenden Normen und Konformitäten:

  • UL zertifiziert
  • IEC 60601-1:2005
  • Ansi/AAMI ES60601-1:2005
  • IEC 60601-1-2 (EMC)
  • CE
  • RoHS
  • REACH

(sh)

Compamed 2014: Halle 08b, Stand N16

(ID:43034679)