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Head-up-Display Combiner Head-up-Display geht in Serie

| Redakteur: Jan Vollmuth

Continental integriert sein Combiner Head-up-Display (HUD) erstmals in Modelle des japanischen Automobilherstellers Mazda. Fahrer der neuen Modellvarianten 2/Demio und CX-3 können das Display laut Hersteller ab sofort als Ausstattungsmöglichkeit wählen.

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Der „Combiner“ von Continental ist eine kleine transparente Kunststoffscheibe vor der Frontscheibe.
Der „Combiner“ von Continental ist eine kleine transparente Kunststoffscheibe vor der Frontscheibe.
(Bild: Continental)

„Das Combiner Head-up-Display benötigt je nach Anwendung nur etwas mehr als den halben Bauraum des klassischen Frontscheiben-HUDs. Damit passt es ideal zu kleineren oder sportlicheren Fahrzeugen wie dem Mazda 2 und CX-3. Wir sind stolz, dass die ergonomischen Vorteile unserer Technologie nun Einzug in diese Modelle halten“, sagt Dr. Frank Rabe, Leiter der Continental Geschäftseinheit Instrumentation & Driver HMI.

Kunstoffscheibe statt Frontscheibe

Während beim klassischen HUD die Frontscheibe als Spiegel für die dargestellten Informationen genutzt wird, setzt das Combiner-HUD auf eine kleine transparente Kunststoffscheibe davor, den sogenannten Combiner. So muss die Frontscheibe nicht in den optischen Pfad integriert werden, was nach Angaben von Continental deutlich weniger Platz im Cockpit benötigt und eine kompakte sowie ausgesprochen flache Bauweise ermöglicht.

Je nach Anwendungsfall soll die Combiner-Lösung mit nur einem einzigen Spiegel im Inneren auskommen. Die Funktionsfähigkeit bleibt laut Hersteller dabei gleich, denn die vollfarbige Anzeige des Instruments erscheint auch beim Combiner-HUD über dem Ende der Motorhaube des Fahrzeugs. Dadurch bleibt der Blick des Fahrers auf die Straße gerichtet, sodass der Verkehr und alle wichtigen Informationen gleichzeitig im Blickfeld wahrgenommen werden und die Blindflugphase während des Ablesens der Instrumente deutlich reduziert wird, sagt Continental. (jv)

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