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Oberflächenveredelung Chemische und elektrochemische Veredelung von Metalloberflächen

| Redakteur: Dorothee Quitter

POLIGRAT-Verfahren tragen belastungsfrei und kontrolliert geschädigte Werkstoffschichten mit allen enthaltenen Fremdkörpern, Zug- und Druckspannungen sowie sonstigen Defekten vollständig und zuverlässig ab.

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Mit einem Poligrat-Verfahren bearbeitete Federn
Mit einem Poligrat-Verfahren bearbeitete Federn
(Bild: Poligrat)

Die Verfahren Elektropolieren, chemisches Entgraten und Polieren, Beizen und Passivieren sowie Färben bringen das ungestörte Grundgefüge an der Oberfläche zur Geltung. Gleichzeitig werden Kanten und Flächen im gesamten Bereich entgratet. Das Oberflächenprofil wird bis in den Mikrobereich geglättet und verrundet. Anrisse und scharfkantige Strukturen werden entweder ganz beseitigt oder, falls sie größer sind, soweit geöffnet und verrundet, dass von ihnen keine Kerbwirkung mehr ausgeht. POLIGRAT-Verfahren sind weitgehend unabhängig von Form und Größe der Werkstücke und der Härte des Werkstoffs anzuwenden. Für die meisten industriell verwendeten Metalle und Legierungen stehen industriell erprobte Verfahren zur Verfügung. Die langjährige Erfahrung zeigt, dass an dynamisch stark beanspruchten Bauteilen die Bearbeitung mit POLIGRAT-Verfahren eine Erhöhung der Dauerfestigkeit um den Faktor 4 bis 10, in extremen Fällen um den Faktor 30 bewirkt. Typische Anwendungen aus einer Vielzahl von Beispielen sind mechanische Federn, Hydraulikteile unter Druckschwellbelastung, Komponenten für Turbinen- und Motorenbau sowie elektrische Schaltkontakte. (qui)

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