Suchen

Durchflussmessung Bypass-Strömungswächter für hohe Drücke

| Redakteur: Dorothee Quitter

Für die Überwachung großer Durchflüsse bei hohen Betriebsdrücken hat Meister Strömungstechnik die Baureihe WBMC entwickelt.

Firma zum Thema

Strömungswächter der Baureihe WBMC (Bild: Meister Strömungstechnik)
Strömungswächter der Baureihe WBMC (Bild: Meister Strömungstechnik)

Die kompakten Geräte wurden für Anwendungen entwickelt, bei denen eine elektrische Grenzwertüberwachung großer Durchflussmengen erfolgen soll und die Überwachung mit elektronischen Messprinzipien nicht möglich oder zu aufwendig ist. Die Strömungswächter nutzen das mechanische Schwebekörper-Prinzip. Sie zeichnen sich durch schnelle Ansprechzeiten, durch Zuverlässigkeit und Robustheit aus. Die kolbenförmigen Schwebekörper sind mit Magneten bestückt, die einen außerhalb des Gehäuses angebrachten Reed-Kontakt ansteuern. Dieser ist in einem komplett vergossenen Schaltgehäuse untergebracht. In Abhängigkeit vom gewählten Anschluss (Steckverbinder oder Kabel) werden dadurch die Schutzklassen IP65 bzw. IP67 erreicht. Der Reed-Kontakt benötigt keine zusätzliche Spannungsversorgung.

Durch die integrierte Rückstellfeder kann das Gerät lageunabhängig eingebaut werden. Um bei großen Durchflüssen den Druckverlust zu minimieren, wurde das Gerät mit einem Bypass ausgestattet. Hierdurch haben die WBMC-Strömungswächter bei Durchflüssen innerhalb ihres Messbereichs einen maximalen Druckverlust von nur 0,2 bar. Die Standardausführung kann bis 100 °C, die Hochtemperaturausführung bis 180 °C eingesetzt werden. Der Gewindeanschluss ermöglicht in der Edelstahl-Ausführung eine Druckfestigkeit bis 300 bar. Der Schaltpunkt lässt sich innerhalb des Bereichs von 8 bis 22 m3/h festlegen. (qui)

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 32392960)