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Smalley Wellenfedern Bis zu 4 mm klein im Durchmesser

| Redakteur: M.A. Bernhard Richter

Im Gegensatz zu konventionellen Runddrahtfedern benötigen die Smalley-Wellenfedern im Angebot von TFC bei gleichem Federweg und gleicher Belastbarkeit bis zu 50 Prozent weniger axialen Bauraum.

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Die Crest-to-Crest-Wellenfedern im Portfolio von TFC haben Durchmesser von nur 5,0 mm oder weniger.
Die Crest-to-Crest-Wellenfedern im Portfolio von TFC haben Durchmesser von nur 5,0 mm oder weniger.
(Bild: TFC)

Zu den Highlights im aktuellen TFC-Sortiment gehören die Flachdraht-Wellenfedern der Produktlinie Crest-to-Crest, die in vielen Baugrößen sowohl in metrischen wie auch Zoll-Maßen zur Verfügung stehen. Dank ihrer besonderen Geometrie beanspruchen sie bei gleichem Federweg und gleicher Belastbarkeit bis zu 50 % weniger axialen Bauraum als konventionelle Runddrahtfedern. Seit geraumer Zeit schon erfreuen sie sich daher gerade bei den Konstrukteuren raumoptimierter Leichtbau-Kinematiken wachsender Beliebtheit. Nachdem es Smalley aber vor knapp zwei Jahren erstmals gelungen ist, die Crest-to-Crest®-Wellenfedern mit winzigen Durchmessern von nur noch 5,0 mm oder gar weniger zu fertigen, drängen sie auch immer stärker hinein in das Marktsegment der Kleinformat- und Miniatur-Baugruppen. Sie erobern daher immer mehr Anwendungen in Elektrotechnik, Elektronik, Optik, Robotik, Messtechnik sowie Medizin-, Labor- und Dentaltechnik, wo sie die klassische Runddrahtfeder ablösen.

Konsequente Weiterentwicklung

Aktuell kann TFC die Crest-to-Crest-Wellenfedern in kleinen Durchmessern von nur 6,0 und 5,0 mm als Standardteile liefern. Als kundenspezifische Sonderlösung wurden inzwischen Flachdraht-Wellenfedern mit nur noch 4,0 mm Durchmesser realisiert. Ermöglicht haben diese Miniaturisierung die Konstrukteure von Smalley durch die Weiterentwicklung der Kantenwindungstechnik. Mit dem Ziel, einen nahezu perfekten Kreis zu erhalten, wird hierbei ein vorgehärteter Flachdraht über eine hohe Kante gewunden.

Axiale und radiale Reduzierung

Mit den kleinen Crest-to-Crest-Wellenfedern erschließt TFC den Entwicklern und Konstrukteuren vieler Branchen neue Möglichkeiten für die axiale (und radiale) Reduzierung von Bauräumen und die innovative Miniaturisierung ihrer Funktionsmodule und Komponenten. Außerdem lassen sich damit viele konstruktiv bedingte Kollisionsprobleme in kleinformatigen Baugruppen aus der Welt schaffen. Druckventile, Schaltknöpfe, Steckverbinder, bewegliche Verbindungselemente (Gelenke) und viele andere kinematische Baugruppen, die ohne einen Federweg, eine Vorspannung oder eine Rückstellung nicht auskommen, können durch den Einsatz der kleinen Wellenfedern in ihren äußeren Dimensionen deutlich schlanker ausgelegt werden. Gleichzeitig unterstützen diese „Knopfzellen-Federn“ die Gestaltung moderner Leichtbau-Lösungen. Denn überall wo sich der Bauraum reduziert, sinkt auch der Materialaufwand für die periphere Konstruktion. Davon profitieren nicht nur die Geräte- und Apparatebauer in Medizin-, Labor-, Mess- und Fluidtechnik, sondern auch die Hersteller von kleinformatigen Komponenten für die Automation, den Automobilbau und viele andere Industriezweige.

Offener Spalt, überlappende Enden

TFC bietet die kleinen Wellenfedern in einlagigen Varianten mit offenem Spalt oder überlappenden Enden. Weitere Unterscheidungskriterien sind unter anderem die Anzahl der Windungen und Wellen und die sogenannte freie Höhe. Im Fokus der Auswahl sollte immer die Frage nach der aufzunehmenden bzw. zu bewegenden Last stehen. Werkstofftechnisch betrachtet kann der Kunde zwischen Federstahl, rostfreiem Edelstahl (17-7 PH) und Sondergüten wählen.

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