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Award Besteckeinwickelmaschine überzeugt die Fachjury

| Redakteur: M.A. Bernhard Richter

Innovative Ideen sollen belohnt werden: Deshalb ist Nachwuchsförderung für Norelem sehr wichtig.

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Andreas Huber und Albin Wolfersberger (v. l.) von der HTBLuVA Salzburg wurden mit ihrer Projektarbeit „Entwicklung, Berechnung und Konstruktion einer Besteckeinwickelmaschine“ als Engineering Newcomer 2015 gekürt
Andreas Huber und Albin Wolfersberger (v. l.) von der HTBLuVA Salzburg wurden mit ihrer Projektarbeit „Entwicklung, Berechnung und Konstruktion einer Besteckeinwickelmaschine“ als Engineering Newcomer 2015 gekürt
(Bild:Norelem)

Der Fachkräftemangel setzt der Industrie mehr und mehr zu. Ein Mittel, um den Nachwuchs zu fördern, stellt die Engineering Newcomer Challenge dar, die dieses Jahr zum zweiten Mal ausgetragen wurde. Auf der Messe Motek in Stuttgart hat eine Fachjury unter den zahlreichen vielversprechenden Einsendungen nun die Gewinner verkündet.

Die Engineering Newcomer Challenge 2015 gab Schülern und Studenten die Möglichkeit, eine im Rahmen ihres Studiums bzw. ihrer Ausbildung erstellte Projekt- oder Abschlussarbeit im Bereich Engineering und Entwicklung einzureichen. Dabei lockte nicht nur ein attraktiver Geldpreis, sondern auch eine Auszeichnung, die Karrierechancen steigert und hohe Aufmerksamkeit für das eigene Projekt generiert. Nachwuchskräfte werden rarer. Darum ist es uns besonders wichtig, sie mit diesem Wettbewerb zu fördern, erklärte Jurymitglied Marcus Schneck, Geschäftsführer von Norelem, bei der Preisverleihung.

Ein wichtiger Aspekt in der Entwicklung von Cadenas war es immer, mit jungen Menschen zusammenzuarbeiten. Wir analysieren gemeinsam mit ihnen frische und neue Ideen und bekommen dabei selbst Input für unsere Produktentwicklung, sagte Jürgen Heimbach, Geschäftsführer des Softwareherstellers und ebenfalls Jurymitglied.

Stolze Sieger

Den 1. Platz belegten Andreas Huber und Albin Wolfersberger von der HTBLuVA Salzburg mit ihrer Projektarbeit Entwicklung, Berechnung und Konstruktion einer Besteckeinwickelmaschine. Diese Vorrichtung ist in der Lage, Gabeln, Messer und Servietten zu einem Päckchen zusammen zu packen. Die Jury belohnte das Sieger-Team, das in seinen Freizeit über 800 Stunden in das Projekt investierte, mit 2000 Euro.

Philipp Werner und Daniel Kröner von der Grundig Akademie erreichten mit ihrer Projektarbeit zum Thema Erkundungsroboter Exhum den 2. Platz. Sie dokumentiert Entwicklung, Konstruktion und Bau eines ferngesteuerten Erkundungsroboters mit Greifarm und Kamera. Der 2. Platz wurde mit 1000 Euro ausgezeichnet.

Bastian Wanger, Julia Lößl und Paul Krecu von der Technikerschule Allgäu in Kempten überzeugten die Jury mit dem Konstruktionsprojekt Aquascooter, welches Bestandteil ihrer 2-jährigen Weiterbildung zum Maschinenbautechniker war. Sie entwickelten eine Transportmaschine für Mensch und Güter, die schwimmen und tauchen kann. Als Belohnung konnten sich die Drittplatzierten über 500 Euro freuen. (br)

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