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Formgebung Belte AG heißt jetzt Newalu

Redakteur: Juliana Pfeiffer

Die Belte AG hat sich in Newalu umbenannt. Der Name spiegelt den Wandel wider, für den sich der Wärmebehandlungs-Spezialist für Aluminium wappnet. Newalu richtet den Fokus verstärkt auf den Leichtbau der Zukunft mit Strukturbauteilen aus Aluminium.

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Newalu-Geschäftsführer Stefan Matthaei (links) und Martin Volpers (rechts).
Newalu-Geschäftsführer Stefan Matthaei (links) und Martin Volpers (rechts).
(Bild: Newalu)

Newalu deckt den gesamten Prozess der Veredelung von Aluminium ab, von der Logistik über die Gestell- und Parameterentwicklung bis zur Wärmebehandlung, mechanischen Bearbeitung und anschließenden Montage-Arbeiten. "Dank des verlängerten Prozesses kommt das Bauteil aus der Gießerei zu uns, wir bearbeiten es komplett und liefern es dem Kunden direkt zum Einbau ans Fließband", sagt Stefan Matthaei, seit Juli 2017 neuer Geschäftsführer Strategie des Mittelständlers mit 160 Mitarbeitern an den drei Standorten Delbrück (Nordrhein-Westfalen) sowie Landshut und Altheim (Bayern). "Für den Kunden entstehen so erhebliche

Qualitäts- und Prozessvorteile, die sich letztlich in deutlichen Kosteneinsparungen messen lassen."

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Marktvolumen von Leichtmetall-Strukturbauteilen verdreifacht sich bis 2025

"Megatrends wie Nachhaltigkeit und E-Mobility bringen Strukturbauteile aus Aluminium in alle Bereiche des Automobils. Zudem gewinnt der Leichtbau verstärkt in Klein- und Mittelklassewagen mit größeren Serien an Bedeutung. Das Marktvolumen von Leichtmetall-Strukturbauteilen wird sich bis 2025 mehr als verdreifachen", sagt Martin Volpers, Geschäftsführer operatives Geschäft der Newalu GmbH.

Durch Wärmebehandlung wird dünnwandiges Aluminium stabil, was die Herstellung komplexer, gegossener Komponenten mit geringem Gewicht ermöglicht. Beispiele finden sich im Fahrzeugbau - insbesondere im Fahrwerk und in Karosserien - aber auch im Maschinen-, Anlagen- und Flugzeugbau.

Zu den Kunden von Newalu zählen unter anderem Audi, BMW, Mercedes-Benz, Porsche und VW ebenso wie Druckguss Westfalen, Eurotech Group und Handtmann.

Die Technologie und das Verfahren von Newalu sind seit 20 Jahren das Fundament für den Leichtbau mit Aluminium, etwa in den Bereichen Luftfahrt, Maschinenbau und speziell Automotive, insbesondere zunehmend für die E-Mobility. Das Unternehmen behandelt Aluminium-Teile in Serie oder Einzelfertigung, von wenigen Millimeter kleinen Präzisionsteilen bis hin zu mehreren Metern großen Rumpfsektionen. (jup)

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