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Arburg-Kunststoff-Freiformen (AKF) Bauteile mit Endlosfasern verstärken

| Redakteur: Dorothee Quitter

Mit dem Freeformer 300-4X will Arburg künftig endlosfaserverstärkte Bauteile im Arburg-Kunststoff-Freiformen (AKF) ermöglichen.

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Bei der neuen Maschine können Endlosfasern zugeführt und mit Kunststoff ummantelt werden, um etwa Funktionsbauteile lokal zu verstärken.
Bei der neuen Maschine können Endlosfasern zugeführt und mit Kunststoff ummantelt werden, um etwa Funktionsbauteile lokal zu verstärken.
(Bild: D.Quitter/konstruktionspraxis)

Der Freeformer 300-4X wurde auf Basis des Freeformers 300-3X entwickelt und verfügt ebenfalls über drei Austragseinheiten. Das neue Herzstück ist ein vierachsiger Bauteilträger. Er bewegt sich nicht nur in x-, y- und z-Richtung, sondern kann dank der zusätzlichen c-Achse auch Rotationsbewegungen ausführen. Dadurch lassen sich faserverstärkte, belastbare Funktionsbauteile aufbauen. Endlosfasern aus Glas oder Karbon werden über eine Rolle zugeführt und gezielt auf dem Bauteilträger abgelegt. Dabei werden sie sofort mit Kunststoff umbettet und auf die gewünschte Länge zugeschnitten.

Der Freeformer arbeitet im AKF-Verfahren auf Basis qualifizierter Standardgranulate. Die Anwender können mit dem offenen System ihre eigenen Originalmaterialien verarbeiten und Tropfengröße sowie Prozessführung selbst optimieren. Oder sie greifen auf die Arburg-Materialdatenbank mit Referenzmaterialien zu. Dazu zählen z. B. auch sehr weiches TPU, PLLA und FDA-zertifizierte Werkstoffe für die Medizintechnik.

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