Biobasierte Materialien Aus Holzbestandteilen Leichtbau-Materialien herstellen

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Ein internationales Forschungsteam möchte eine neue Technologie zur Herstellung umweltfreundlicher Leichtbau-Materialien auf Holzbasis entwickeln. Die anvisierten Cellulose-Schäume sollen auch biologisch abbaubar sein.

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Am Institut für Biobasierte Produkte und Papiertechnik der TU Graz stellen Forschende aus den Holzbestandteilen Cellulose, Hemicellulose und Lignin biologisch abbaubare Materialien her. Nachhaltige Cellulose-Schäume sollen in Zukunft Verbundwerkstoffe auf Polymerbasis ersetzen.
Am Institut für Biobasierte Produkte und Papiertechnik der TU Graz stellen Forschende aus den Holzbestandteilen Cellulose, Hemicellulose und Lignin biologisch abbaubare Materialien her. Nachhaltige Cellulose-Schäume sollen in Zukunft Verbundwerkstoffe auf Polymerbasis ersetzen.
(Bild: TU Graz / BPTI)

Holz bindet es große Menge an Kohlenstoff und ist eine umweltfreundliche Alternative zu fossilen Rohstoffen. Um den Einsatz biobasierter Materialien in großem Maßstab voranzutreiben, ist das EU-Projekt „BreadCell“ ins leben gerufen worden. Unter Konsortialführung der Chalmers University of Technology (Göteborg, Schweden) möchte ein interdisziplinäres Team aus Forschenden der TU Graz, der Universität Wien, von Bio-Nano-Net sowie des europäischen Forschungszentrums Tecnalia eine neue Technologie zur Herstellung umweltfreundlicher Leichtbaumaterialien auf Holz- bzw. Cellulosebasis entwickeln. Derzeit werden für sicherheitsrelevante Leichtbaukomponenten in Autos oder für widerstandsfähige Sportgeräte überwiegend Leichtbaumaterialien verwendet, die aus synthetischen, nicht abbaubaren Polymeren bestehen. Das soll sich durch den Einsatz von nachhaltigen Cellulose-Schäumen ändern, die die bestehenden Verbundwerkstoffe ersetzen sollen.

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