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Auf die Mischung kommt es an

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Ideen in marktreife Produkte überführen

Dann tritt ein Kunde mit einer speziellen Aufgabenstellung an MEDMIX heran: Zum Beispiel soll eine bestimmte Menge Knochenzement-Pulver mit einem Monomer verrührt und anschließend mit einer dritten Substanz in einem komplett verschlossenen System vorbereitet und in Knochen gespritzt werden. Nun beginnt ein kontrollierter, in vier Phasen gegliederter Entwicklungsprozess. Bereits die in vier Schritte gegliederte Vorstudie beruht auf bewährten Verfahren und den im Management-System des Unternehmens begründeten Prozessen.

Schnell wird deutlich, ob ein reines MEDMIX-Standardprodukt, ein modifiziertes Standardprodukt oder ein kundenspezifische Produkt gefragt ist. In jedem Fall wird auf die im Geometriebaukasten von NX abgelegten Entwicklungsideen zugegriffen, die über ein sprechendes Nummernsystem in Teamcenter Express und eine intelligente Ordnerstruktur leicht zu finden sind.

„Von der Idee kommen wir dadurch schnell zu einer ersten grafischen Visualisierung oder einem STL-Prototypen“, erklärt Roger Dubach. „Jeder Strich ist gespeichert und wieder auffindbar, selbst frühere Konzepte oder Machbarkeitsstudien können weiter verwendet werden.“ So reagiert das Unternehmen schnell auf Anforderungen und erzielt den Return on Investment in die Grundlagenentwicklung besonders effizient. Die Kunden gewinnen durch den klar gegliederten Prozess mit mehreren Optionen höhere Sicherheit und geringere Investitionsrisiken.

In der zweiten Phase entsteht ein Pflichtenheft, das neben der gefundenen Lösung auch das Material und den im Reinraum stattfindenden Produktionsprozess beschreibt. Die FDA (Food and Drug Administration) und ISO 13485 (QMS für Medizintechnik) konformen Dokumentationen sind in Teamcenter Express abgelegt und werden damit verwaltet.

Vom Prototypen zur Produktion

In der dritten Projekt-Phase entsteht vor allem das Werkzeugkonzept, in direktem Dialog mit den beiden Hauslieferanten Sulzer Mixpac AG und RIWISA AG, die ebenfalls NX einsetzen. In gemeinsamen NX-Meetings wächst eine praxisgerechte Werkzeugkonstruktion aus der Fertigung heraus, denn beide Unternehmen spritzen die Produkte schließlich selbst. Der verlustfreie Austausch der Bauteildaten und die Verwaltung der gesamten Werkzeuginformationen – vom Rohmaterial über die Änderungsstände bis zu den Werkzeugzeichnungen - unter Teamcenter Express sichern den Komplettlieferanten MEDMIX ab.

Selbst in Phase vier, dem Werkzeugbau, lassen sich späte Änderungen kontrolliert und effizient umsetzen. Dabei unterstützt das in Teamcenter enthaltene Änderungsmanagement. „Wir erreichen durch die enge Verzahnung von Entwicklung, Werkzeugkonstruktion und Werkzeugbau in kurzer Zeit die Produkte, die unsere Kunden erwarten. Innerhalb von acht Monaten muss die Serienfertigung möglich sein“, sagt Andreas Kees, Mitinhaber und Geschäftsführer von MEDMIX.

Werden während der Serienfertigung oder in folgenden Losen Änderungen in der Materialspezifikation, dem Design, dem Werkstoff oder im Produktionsverfahren generiert, lassen sich in Teamcenter Express alle betroffenen Teile wieder effizient auffinden. Nur ein kurzer Schritt führt zur Benachrichtigung der jeweiligen Kunden. Die neuen Freigabedokumente werden automatisch versendet. (Mehr lesen auf den folgenden Seiten)

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