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Virtual Reality Auf dem Mars spazieren gehen

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Auf der GPU Technology Conference im Silicon Valley wurde jetzt Mars 2030 vorgestellt. Das interaktive Virtual-Reality-Erlebnis macht erste Schritte auf unserem Nachbarplaneten erfahrbar.

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Nvidia hat im Rahmen der GPU Technologie Konferenz in San Jose das gemeinsam mit Fusion Media entwickelte interaktive Virtual-Reality-Erlebnis „Mars 2030“ vorgestellt.
Nvidia hat im Rahmen der GPU Technologie Konferenz in San Jose das gemeinsam mit Fusion Media entwickelte interaktive Virtual-Reality-Erlebnis „Mars 2030“ vorgestellt.
(Bild: Nvidia)

Das von Nvidia und Fusion Media entwickelte VR-Erlebnis Mars 2030 bringt Besucher auf den Roten Planet, wo sie in die Rolle eines der ersten auf dem Mars landenden NASA-Astronauten eintauchen. Sie können die Weiten des Weltraums erleben, sich in einer realistischen Marslandschaft bewegen, auf der Oberfläche des Planeten fahren und Bodenbohrungen unternehmen.

Mars 2030 wurde anhand von präzisen Satellitenbildern und Daten aus Erkundungsmissionen entwickelt und demonstriert ein hohes Level an grafischer Genauigkeit, das nur mit den VR-Works-Technologien von Nvidia möglich ist. „Nur etwa jeder Milliardste Mensch, der heute lebt, wird den Mars eines Tages wirklich besuchen können. Daher ist das hier die beste Gelegenheit für den Rest von uns“, sagt Zvi Greenstein, General Manager des Geschäftsbereichs GeForce bei Nvidia. „Mars 2030 wurde als lebensechtes Erlebnis entwickelt und hat gleichzeitig die höchste visuelle Genauigkeit erreicht, die in virtueller Realität heute möglich ist. Das kann nur Nvidia-Technologie bieten.”

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Bisher unerreichtes Level an grafischer Genauigkeit

Die NASA unterstützt Fusion mit technischem Fachwissen, um die erste Virtual-Reality-Simulation der Marsoberfläche auf Basis von tatsächlichen aktuellen Konzepten der Raumfahrtagentur zu realisieren. Mars 2030 nutzt Multi-Res Shading von VR-Works, das jeden Teil eines Bildes entsprechend der Pixeldichte rendert, die für das jeweilige Headset benötigt werden. Zusätzlich nutzt die Simulation VR SLI, mit der mehrere Grafikprozessoren einem bestimmten Auge zugewiesen werden kann, um deutlich besseres Stereo-Rendern zu ermöglichen.

„Als Teil des Engagements von Fusion beim innovativen Storytelling suchen wir immer nach einzigartigen Wegen, um unser Publikum an interessante Orte zu versetzen“, sagt Julian Reyes, Lead VR Producer bei Fusion. „Wir sind von Nvidias neuesten Technologien begeistert. Gemeinsam mit den Plänen der NASA für diesen nächsten Schritt der Weltraumforschung erlaubt sie uns, die visuellen Hürden zu überwinden und den Nutzer 141 Millionen Meilen von zuhause entfernt auf die Oberfläche des Mars zu versetzen.“

Ab Herbst erhältlich

Das voraussichtlich ab Herbst kommerziell erhältliche Mars 2030 wurde für Nvidia GeForce- und Quadro-GPUs optimiert, um der virtuellen Umgebung ein unvergleichliches Level an Authentizität zu verleihen. (mz)

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