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E-Motor ASAP errichtet Hochleistungs-Prüfstände für E-Maschinen

Redakteur: Juliana Pfeiffer

ASAP Electronics hat ihr Test- und Erprobungszentrum um zwei weitere Hochleistungs-Prüfstände für E-Maschinen erweitert. Damit reagiert der Entwicklungspartner der Automobilindustrie auf die zunehmenden Bedarfe der Kunden nach leistungsstarken Elektromotoren für zukünftige Performance E-Fahrzeuge. Die Inbetriebnahme der Prüfstände ist für März/April 2018 geplant.

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ASAP Prüfstand für hoch performante E-Motoren.
ASAP Prüfstand für hoch performante E-Motoren.
(Bild: ASAP)

Die Entwicklung effizienter Antriebe erfordert präzise und reproduzierbare Vermessungen. Die detaillierte Auswertung bildet die Grundlage zur späteren Applikation sowie Verifikation von Modellen und Simulationen. Mit zunehmender Antriebsleistung von Elektromotoren steigen die Anforderungen an die Prüfstände und bringen neue Herausforderungen für Entwicklungspartner. „In Zusammenarbeit mit Kratzer Automation haben wir E-Maschinen-Prüfstände entwickelt, die insbesondere auf hoch performante E-Maschinen für sportliche Applikationen ausgelegt sind“, erklärt Dominik Sedlmair, Leiter des Test- und Erprobungszentrums bei der ASAP Electronics GmbH. Mit einer Spitzenleistung von bis zu 700 kW mechanisch und über 800 kW elektrisch sowie einer Drehzahl von bis zu 35.000 U/min sind die Anlagen für Entwicklungen im High Performance-Bereich gerüstet. „Damit verfügen wir über zwei der leistungsstärksten Prüfstände in diesem Drehzahlbereich. Derzeit gibt es keine vergleichbare Anlage bei einem unabhängigen Prüfdienstleister“, betont Sedlmair.

Realisierung leistungsstärkster E-Antriebe

Durch langjährige Entwicklungsarbeit und spezifisches Know-how im Bereich Elektromobilität konnte ASAP die Performance von Prüfständen für E-Maschinen in Zusammenarbeit mit Kratzer Automation nochmals verbessern: „Wir haben die Bedarfe frühzeitig erkannt und sind so als unabhängiger Entwicklungspartner der Automobilindustrie in der Lage, die Realisierung leistungsstärkster E-Antriebe zu begleiten“, so Michael Neisen, CEO der ASAP Gruppe. „Auch 2018 wird bei ASAP der Ausbau der Entwicklungskompetenzen und -kapazitäten im Bereich Elektromobilität weiter im Fokus stehen.“

Im Frühjahr 2018 sollen die neuen E-Maschinen-Prüfstände bei ASAP in Betrieb gehen. Sie ergänzen damit zahlreiche Prüfumgebungen zur Entwicklung und Absicherung von Leistungselektroniken und Elektroantriebsmaschinen. Die ASAP Electronics GmbH führt an diesen Prüfständen standortübergreifend unter anderem Performancetests, Wirkungsgrad- und Schlupfkennfelder, Derating-Versuche, Verlustleistungsermittlungen, Energiebilanzierung und Funktionsprüfungen an E-Maschinen durch. (jup)

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