Produktentwicklung Am Anfang ist die Konstruktion

Autor / Redakteur: Gerhard Krammel Wirtsch.-Ing. Stanzwerkzeugbau bei Meusburger Georg GmbH & Co KG / M.A. Bernhard Richter

Schon in der Konstruktionsphase entscheidet sich, was ein Werkzeug später kostet. Im Einsatz kann das kaum mehr beeinflußt werden. Standards helfen die Kosten zu senken.

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Mehr Zeit für echte Kreativität durch Verwendung von genormten Säulengestellen. (klicken zum vergrößern.)
Mehr Zeit für echte Kreativität durch Verwendung von genormten Säulengestellen. (klicken zum vergrößern.)
(Bild: Meusburger)

Die Kosten eines Werkzeugs können in der Produktentwicklungs- bzw. Konstruktionsphase am Stärksten beeinflusst werden. Danach nimmt die Kostenbeeinflussbarkeit stetig ab, da beispielsweise die Schnitt- und Biegefolge und auch der Aufbau eines Folgeverbundwerkzeugs nicht mehr verändert werden können. Es ist deshalb grundlegend, dass Richtlinien zu Standardisierungen bereits in der Konstruktion festgelegt werden. Die Konstrukteure eines Unternehmens sollten beispielsweise nach einem Pflichtenheft mit Konstruktionsrichtlinien arbeiten, festgelegte Bearbeitungsrichtlinien bei Konstruktionen berücksichtigen und konsequent versuchen, genormte Säulengestelle bzw. Platten und Stäbe zu verwenden.

Beispiel Stanzwerkzeugbau

Um die Auswahl zu erleichtern, stellt Meusburger einen Säulengestellassistenten zur Verfügung. Damit lassen sich schnell und einfach geeignete Normalien zusammenstellen. Der Assistent kann bereits in der Kalkulationsphase eines Werkzeugs genutzt werden, wodurch eine genaue und schnelle Festpreiskalkulation nahezu kompletter Werkzeuge möglich ist. Über die CAD-Schnittstelle lassen sich die Daten in alle gängigen CAD-Systeme als Baugruppe oder Einzelteile mit wenigen Mausklicks übertragen, was zu erheblichen Zeiteinsparungen führt.

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